Aschebahn am Beetzendorfer Sportplatz wird saniert / Rund 25 000 Euro Zuschuss

Licht am Ende des Tunnels

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Für den Schulsport derzeit kaum noch nutzbar ist die Aschebahn auf dem Beetzendorfer Sportplatz vor der Halle. Nun gibt es offenbar Licht am Ende des Tunnels.

zu Beetzendorf. Es ist Asche mit der Aschebahn: Die marode, unebene, unmarkierte und völlig verkrautete Laufbahn am Beetzendorfer Sportplatz ist dringend sanierungsbedürftig.

Rund 25 000 Euro von Altmarkkreis Salzwedel und der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf sollen gemäß der anteiligen Schülerzahlen aufgebracht werden, um die Bahn wieder in einen guten Zustand zu versetzen, hieß es bei der Hauptversammlung des Beetzendorfer Sportvereins MTV.

Die Laufbahn wird hauptsächlich vom Altmarkkreis, der Sekundarschule, der Grundschule sowie dem örtlichen Gymnasium genutzt. Eine Nutzung für den Schulsport ist auf den Bahnen derzeit kaum gegeben. „Daher kann sich der Sportverein auch nicht die Kosten der Unterhaltung und Sanierung aufbürden lassen“, so Peter Boese, Geschäftsführer des Kreissportbundes Altmark-West.

Peter Boese.

Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels. Noch im Laufe dieses Jahres könnte die Bahn saniert werden. Dass es mit dem Vorhaben gut aussieht, bestätigte auch Beetzendorfs Ortschef Lothar Köppe. Während der Jahreshauptversammlung des MTV wies er am Sportplatz auf Probleme hin. So habe es am Rande des Fußballplatzes Probleme mit dem Entsorgen des Grünschnittes gegeben. Dieser Mangel wurde im Vorfeld der Behinderten-Sportspiele beseitigt. Köppe appellierte während der Versammlung daran, dass der aufgeräumte Zustand auch künftig so bleibt.

Hinsichtlich der Aschebahn müsse man „jetzt Druck machen“, hieß es seitens der Vereinsmitglieder. Positiv ist, dass die Flutlichtanlage auf dem Sportplatz demnächst für rund 5560 Euro, mit Unterstützung des Kreissportbundes Altmark-West, des Altmarkkreises Salzwedel und der Gemeinde, erneuert werden kann. „Energiesparende LED-Lampen werden hier zum Einsatz kommen“, sagte MTV-Vereinschef Steffen Klask der Altmark-Zeitung.

Doch auch das Thema Müll beschäftigt die Sportler: Trotz der üblichen Arbeitseinsätze müssen sie immer wieder feststellen, dass in den Randbereichen des Platzes (Geffersweg und Friedensstraße) jede Menge Müll weggeworfen wird. „Dies dürfte wahrscheinlich größtenteils auf die Schülerbewegungen vom Gymnasium zur Sporthalle und der Sekundarschüler zur angrenzenden Schule zurück zu führen sein“, vermutet Vereinsvize Oliver Spychalski.

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