Land investiert 240.000 Euro

Beetzendorf: Zwei Radwegbrücken werden am Stölpenbad gebaut

Radwegbrückenbau am Beetzendorfer Stölpenbad
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Am Beetzendorfer Stölpenbad werden derzeit zwei Radwegbrücken gebaut, eine über die Jeetze und eine über den benachbarten Binnengraben. Die alten Konstruktionen aus Holz wurden bereits abgerissen, die neuen Brücken werden aus Metall bestehen. Das Land Sachsen-Anhalt investiert insgesamt rund 240.000 Euro.
  • Christian Reuter
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Zwei Radwegbrücken werden derzeit in unmittelbarer Nähe zum Beetzendorfer Stölpenbad gebaut. Es handelt sich dabei um die Radwegbrücke über den Binnengraben und die benachbarte Radwegbrücke über die Jeetze entlang der L 19. Das Land Sachsen-Anhalt investiert rund 240.000 Euro. 

Die Bauarbeiten haben bereits am 29. März begonnen, hatte Andreas Tempelhof, Pressereferent im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, mitgeteilt (AZ berichtete). Die vorhandenen alten Holzbohlen auf den Brücken seien marode und nicht mehr verkehrssicher. Darum werden sie jetzt durch hochwertige Aluminiumbohlen ersetzt.

Auch die Anschlüsse des Radweges an die beiden Brücken werden in diesem Zusammenhang mit angepasst. Für die gesamte Dauer der Maßnahme ist die Sperrung des Radweges im genannten Bereich erforderlich. Die Verkehrsteilnehmer werden ab der Kreuzung L 11 / L 19 parallel zur Fahrbahn der Landesstraße L 19 geführt und hinter dem Freibad wieder auf den bestehenden Geh-/Radweg geleitet. Das Bauende ist für den 30. April geplant. Damit kommt die Landesstraßenbaubehörde dem vielfachen Wunsch nach, dass dem Start der Freibadsaison und den Radfahrern ab Anfang Mai dann keine Baustelle mehr im Weg steht. Denn: „Am 2. Mai planen wir die Eröffnung des Stölpenbades“, informierte Beetzendorfs Bürgermeister Lothar Köppe. Die Vorbereitungen für die neue Saison sollen nach seiner Aussage am 19. April beginnen. Schließlich gelte die aktuelle Verordnung zur Eindämmung des Coronavirus noch bis zum 18. April.

„Zuerst muss alles gereinigt werden, dann kommt das Wasser in die Becken. Und acht Tage vor der Eröffnung muss die Wärme geliefert werden“, erklärte Lothar Köppe. Denn das Beetzendorfer Stölpenbad kann beheizt werden, ein entscheidender Vorteil gegenüber anderen Freibädern in der Region.

Auch Schwimmmeister Enrico Lehnemann freut sich schon auf die neue Badesaison: „Es ist wichtig, dass die Kinder ihren Schwimmunterricht bekommen“, sagte er.

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