Idee kam von Ratsherr Martin Gerber

E-Ladesäule in Kuhfelde geplant

Menschen und E-Ladesäule
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Eine neue E-Ladesäule an der Kreisverwaltung Salzwedel wurde im Januar 2020 präsentiert: Landrat Michael Ziche (v.l.), Ulrich Plank, Fuhrparkleiter des Altmarkkreises, Rechtsanwalt Thomas Wnuck. Auch in der Gemeinde Kuhfelde soll eine Ladesäule für E-Autos errichtet werden. Erste Gespräche gab es bereits.
  • Christian Reuter
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Deutschland will klimafreundlicher werden. Ein wichtiger Baustein, um dieses Ziel zu erreichen, ist die Elektromobilität. Doch noch fehlen vielerorts die notwendigen E-Ladesäulen. So auch in der Gemeinde Kuhfelde. Allerdings plant der Gemeinderat nun das Errichten einer E-Ladesäule in Kuhfelde. Erste Gespräche dazu hat es bereits gegeben, war auf der jüngsten Ratssitzung zu erfahren.

Kuhfelde. Der Ratsherr Martin Gerber hatte vorgeschlagen, am Parkplatz vor der Altmarkhalle in Kuhfelde eine E-Ladesäule aufzustellen. Diese Idee gefiel auch den anderen Ratsmitgliedern und Bürgermeistern Günther Serien. Doch Birgit Izykowski vom Bauamt der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf, die sich um das Vorhaben und seine Umsetzung kümmert, war da anderer Meinung, zumindest, was die Stelle für die Ladesäule betrifft. „Der Standort an der Turnhalle erscheint uns ungünstig, weil dort Busse entlangfahren. Wenn dort Autos zum Aufladen stehen würden, könnten diese den Bussen im Weg stehen“, erklärte Izykowski, die sich bereits mit Silke Zander, Sachgebietsleiterin für Bauangelegenheiten in der VG, abgestimmt habe.

Einige Meter weiter könnte aber eine E-Ladesäule errichtet werden, auf einem gemeindeeigenen Flurstück. „Auch das Grundstück der ehemaligen Tankstelle würde sich gut eignen, das ist aber wohl in Privatbesitz“, sagte Izykowski. Sinn machen würden aus ihrer Sicht aber nur Schnellladesäulen.

Für das Umsetzen eines solchen Vorhabens könne es eventuell Fördermittel geben, dies müsse noch geklärt werden. „Ich muss mich erst mal mit der Avacon in Verbindung setzen. Ich bitte da die Räte um Geduld“, bat Izykowski um Verständnis. Martin Gerber sagte, er habe schon mit der Avacon gesprochen. Demnach koste eine E-Ladesäule rund 14.000 Euro. Es gebe aber auch noch einen anderen Anbieter. Bei der Avacon kaufe die Gemeinde eine Ladesäule, stelle den Platz dafür zur Verfügung und zahle eine jährliche Pauschale an das Unternehmen, damit dieses den Strom abrechnen könne.

Ein anderer Anbieter würde die Kosten für das Vorhaben sogar komplett übernehmen. In diesem Fall müsste die Gemeinde sich lediglich bereit erklären, Parkplätze zu stellen und mit Schildern auszuweisen, teilte Gerber mit.

In den kommenden Wochen werden die Mitarbeiter der Verbandsgemeinde weitere Gespräche mit den Firmen führen.

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