Beetzendorfer Schulen profitieren von Kreis- und Gemeindeinvestitionen

Labor, Chemikalien und eine Wendeschleife

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Blicke durch ein Mikroskop beim Tag der offenen Tür im Beetzendorfer Gymnasium. Die Biologie- und Chemieausrüstung der Bildungsstätte soll während der Sommerferien modernisiert werden.

Beetzendorf. Grund- und Sekundarschule sowie Gymnasium – in Beetzendorf gibt es drei Bildungsstätten. Und überall laufen Bauarbeiten oder sind geplant.

Während Grund- sowie Sekundarschüler im Bereich Klötze unterrichtet werden – damit die Fachleute werkeln können – gibt es am Gymnasium normalen Unterricht. Doch der Altmarkkreis will als Träger auch diese Schule modernisieren. Derzeit läuft die Ausschreibung für Chemie- und Biologiefachausstattung. 30 Arbeitsplätze mit Energiezelle, Lehrertisch, Pylonentafel, Laborabzug, zwei Laborspülen, Chemikalienschrankwand sowie Fensterarbeitsplatz für Lehrer gehören dazu. Auch ein Vorbereitungsbereich ist vorgesehen.

Die Sommerferienzeit ist als Einrichtungs- und Bauphase eingeplant. Was 2017 aus finanziellen Gründen verschoben wurde, gilt es, nun umzusetzen. Der Außenbereich soll ebenfalls im Sommer verschönert werden. Zudem steht eine Buswendeschleife auf dem Bauplan. Im Gymnasium gab es in den vergangenen Jahren immer wieder Investitionen. Kommunalpolitiker wollen sich dort nun umschauen. Schulleiter Hartmut Palutke will die Mitglieder des Bildungsausschusses am Montag, 5. März, durch das Gebäude führen. Die Sitzung beginnt um 17 Uhr und ist öffentlich. Dort wird auch über das Weiterentwickeln von Förderschulen gesprochen.

Was Beetzendorf angeht, sollen nach den Sommerferien für den Grund- und Sekundarschulbereich bessere Bedingungen herrschen. Bis dahin haben die Fachleute noch einiges zu tun. Der Altmarkkreis arbeitet dabei eng mit der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf als Bildungsträger zusammen. Denn Grund- und Sekundarschule teilen sich ein Gebäude. Mit den Investitionen soll auch der Erhalt untermauert werden. Die Sekundarschule arbeitet genauso wie die Einrichtung in Dähre seit Jahren mit Ausnahmegenehmigungen. Hintergrund sind die geringen Schülerzahlen. Doch ein Schließen würde noch längere Fahrzeiten in Anspruch nehmen. Zumal die vorhandenen Gebäude nicht für eine einzige Schule geeignet sind. Der Kreis fordert vom Land ein, Zukunftssicherheit für die beiden Bildungsstätten zu geben.

Von Christian Ziems

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