Auch in Apenburg und Jübar großer Sanierungsbedarf

Kuhfelde: Investitionsstau bei Grundschulen

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Die Grundschule in Kuhfelde sieht nicht nur von außen schön aus. Allerdings muss sie saniert werden, denn der Brandschutz ist mangelhaft. Außerdem dringt nach stärkeren Regengüssen Wasser in den Keller ein.

Kuhfelde – Die Grundschule in Kuhfelde muss saniert werden, denn der Brandschutz ist mangelhaft. Voraussichtlich 400 000 bis 450 000 Euro müssen investiert werden, damit die Schule den heutigen Anforderungen gerecht wird.

Die Umsetzung der Baumaßnahme ist für 2021 geplant (AZ berichtete).

Der mangelhafte Brandschutz ist allerdings nicht das einzige Problem der Bildungseinrichtung, die in den Jahren 1966/67 erbaut wurde. Dies wurde bei der kürzlichen Sitzung des Einrichtungs- und Sozialausschusses des Verbandsgemeinderates (VG) deutlich. Schulleiterin Kathrin Vorpahl hatte die Mitglieder des Ausschusses durch das Gebäude geführt.

Dabei wurde auch das Untergeschoss nicht vergessen. „Vor zwei Jahren standen 15 Zentimeter Wasser im Keller“, berichtete Vorpahl. Das Wasser sei durch die Fugen gedrückt worden. Ursache dafür seien wohl die Sandschächte, in denen zu viel Sand sei. Die Schächte müssten entleert werden.

VG-Rat Lutz Amft wies darauf hin, dass vor einer Sanierung des Kellers erst einmal das eindringende Wasser bekämpft werden müsse. Dem stimmte auch Markus Starck, Bauamtsleiter der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf, zu: „Man muss die tatsächliche Ursache finden.“ Es habe dazu auch schon Gespräche mit dem Wasserverband gegeben.

Die Grundschule in Kuhfelde sei aber nicht die einzige innerhalb der VG, die einen erheblichen Investitionsbedarf hat, sagte der Ausschussvorsitzende Günther Serien. Auch die Grundschulen in Apenburg und Jübar müssten dringend saniert werden.

Für Jübar gebe es eine Kostenschätzung von 720 000 Euro, wobei sich der notwendige Brandschutz bereits mit 365 000 Euro realisieren ließe. Für Apenburg seien 880 000 Euro geplant, für Kuhfelde gebe es eine Schätzung von 600 000 Euro. „Ich zweifle diese Zahlen an“, betonte Serien vor den Ausschussmitgliedern. Fest stehe für ihn allerdings: „Es gibt einen Investitionsstau, den wir vor uns herschieben.“

VON CHRISTIAN REUTER

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