Ziel: Terminkopplung an den Havelberger Pferdemarkt

Kompromiss im Apenburger Burgfest-Eklat

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Vom 31. August bis zum 1. September soll an der Burg Apenburg ein Platzhalterfest als „kleines Burgfest“ mit kulturellen Darstellungen und einem Mittelalter-Lager stattfinden.

Apenburg – Das Ringen um einen Kompromiss im Apenburger Burgfest-Eklat hat zu einem Ergebnis geführt. Ab 2020 kann das Event wieder in gewohnter Manier stattfinden, wie Organisator Andreas Schwieger der Altmark-Zeitung mitteilte.

Terminlich soll das Apenburger Burgfest mit dem Havelberger Pferdemarkt gekoppelt werden, wofür sich unter anderem die Gemeinde Apenburg-Winterfeld einsetzte.

Hintergrund für die Absage der ursprünglich geplanten Veranstaltung 2019: Das zeitgleich stattfindende Hansefest in Gardelegen. Die Apenburger warfen den dortigen Veranstaltern eine „sprunghafte Terminverschiebung“ ihres Events vor.

Nach dem Aus in diesem Jahr ist 2019 dennoch ein Ersatz-Höhepunkt in kleinerem Rahmen geplant. Grundsätzlich, so Schwieger, laufen seine Burgfest-Planungen zunächst bis 2024. Vom 31. August bis zum 1. September soll, finanziell unterstützt von der Kommune, auf und an der Burg Apenburg ein so genanntes Platzhalterfest als „kleines Burgfest“ mit kulturellen Darstellungen und einem Mittelalter-Lager stattfinden.

Rund 330 Burgfest-Freunde hatten zuvor im Internet an einer Online-Petition zum Erhalt des Events teilgenommen. 153 Kommentare wurden auf 17 DIN-A4-Seiten Landrat Michael Ziche vorgelegt. Fazit: Terminkollisionen, so versprach Ziche, sollen in Zukunft möglichst durch das Nutzen einer überregionalen Plattform vermieden werden.

Im Vorfeld wurde in der Region bereits Kritik an dem neu gegründeten Altmärkischen Regionalmarketing- und Tourismusverband laut. „Terminüberschneidungen von Großveranstaltungen zu verhindern, ist eine der wichtigsten Aufgaben. Wozu sonst ist ein solcher Verband denn da?“, hieß es.

Folgende weitere Veranstaltungen gibt es laut Andreas Schwieger in Apenburg rund um die Burg in den kommenden Wochen: Am 12. Mai steigt die Traditionsveranstaltung Chor-Kunst (Kunst in diesem Jahr etwas größer), am 16. Juni das Theater-der-Altmark-Gastspiel „Ingeborg“ von Curt Goetz, am 27. Juli ein Chansonabend mit Liedern von Etith Piaf bis Patricia Kaas. „Dann gibt es noch die beiden internen Veranstaltungen Dankeschönabend und Vorbereitungsabend und unser Burg-Camp in diesem Jahr“, informierte Schwieger weiter.

VON KAI ZUBER 

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