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Kitas und Horte in der Verbandsgemeinde 2021 trotz Corona gut ausgelastet

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Von: Christian Reuter

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In der Abbendorfer Kita waren am 24. September 2021 das 30-jährige Bestehen der Einrichtung und der erfolgreiche Umbau gefeiert worden. Im vergangenen Jahr wurden in Abbendorf 62 Kinder betreut, 77 könnten es sein. © AZ-Archiv / Kai Zuber

Die Kindertagesstätten und Horte in der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf waren trotz der Corona-Pandemie im Jahr 2021 gut ausgelastet. Insgesamt waren die Kitas zu 87,3 Prozent und die Horte zu 84 Prozent belegt, informierte Susann Meinecke, pädagogische Kita-Fachberaterin der VG, bei einem Pressegespräch am Donnerstag, 27. Januar, in Beetzendorf.

Beetzendorf. Die 15 Kitas wurden im vergangenen Jahr von 600 Mädchen und Jungen besucht, für 687 liegt eine Betriebserlaubnis vor. Die fünf Horte waren 2021 mit 341 Kindern belegt, 406 könnten es maximal sein. Am besten ausgelastet bei den Kitas war Winterfeld mit 100 Prozent, Apenburg und Wallstawe lagen mit 98 Prozent nur knapp dahinter. Auch Altensalzwedel hatte mit 97,1 Prozent kaum noch freie Kapazität. Die meisten freien Plätze gab es in der Kita in Ahlum, die nur zu 70 Prozent ausgelastet war. Bei den Horten lag Beetzendorf mit 104,7 Prozent ganz vorn. Dank einer Ausnahmegenehmigung durften dort 90 Kinder und damit vier mehr, als die Betriebserlaubnis es vorsieht, die Einrichtung besuchen. Die wenigsten Hortkinder gab es in Diesdorf, wo die Auslastung nur 67,5 Prozent betrug.

Um die Mädchen und Jungen in den Kitas und Horten kümmerten sich 106 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. „Trotz Corona lief der Betrieb relativ normal“, erklärte VG-Bürgermeister Michael Olms. Susann Meinecke drückte es so aus: „Wir sind mit der einen oder anderen Schramme durch die Corona-Zeit gekommen.“ Es sei gut gelungen, die Auswirkungen der Pandemie und auch anderer Erkrankungen zu bewältigen. Aber: „Wir mussten auch mal kurzfristig die eine oder andere Schließung vornehmen“, räumte Meinecke ein. So sei in den Horten keine Betreuung in Kohorten, also abgegrenzten Gruppen, möglich. Bei den Eltern gebe es aber „in der Masse eine gute Akzeptanz“ der in den Einrichtungen vorgenommenen Maßnahmen.

Susann Meinecke weiß, dass sie sich auf ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlassen kann. „Sie haben das mit großem Engagement und viel Kraft gemeistert, auch mal beschwichtigend auf die Eltern eingewirkt, wenn es nötig war.“

Die Fachberaterin verwies darauf, dass es zunehmend Anträge für integrative Plätze gebe; mehr, als abgedeckt werden könnten. „In Zukunft werden wir einen höheren Bedarf an integrativen Plätzen haben. Aber ein Integrativ-Kind hat mehr Zeitanspruch, es gibt dann ganz bestimmte Anforderungen an die Mitarbeiter“, betonte Meinecke.

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