Grundschule Diesdorf fehlt ein Gemeinschaftsraum / Schülerzahlen konstant hoch

Keine Aula trotz größerer Klassen

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Eine Aula für die Diesdorfer Grundschule soll nicht nur ein Traum bleiben. Er könnte mit Fördermitteln aus dem Programm Stark V erfüllt werden. Allerdings fehlten dazu noch die Rahmenbedingungen.

Diesdorf. Den Traum von einer großen Aula, in die alle Schüler passen, teilen in Diesdorf nicht nur die rund 100 Kinder und Pädagogen sowie Schulleiterin Dorit Bock und die stellvertretende Ortschefin und Pädagogin Angelika Scholz, sondern auch Verbandsgemeinde-Bürgermeisterin Christiane Lüdemann.

Die Verbandsgemeinde will weiter in den Grundschulstandort Diesdorf investieren und eine einem Foyer ähnliche Aula als Anbau schaffen. „Wir haben derzeit ja das Problem, dass nicht alle unsere Schüler in die derzeitige alte Aula unter dem Dach passen“, bestätigte Schulleiterin Dorit Bock. Dennoch zeigte sich Bock sehr zufrieden mit den Renovierungen und Umbauten am und im Schulhaus in den vergangenen Wochen.

In der Diesdorfer Grundschule stehen nach dieser Aktion acht Klassenräume zur Verfügung. Eine maximale Schülerzahl von 140 Kindern wird in den kommenden Jahren erwartet. Die vom Land geforderte Mindestschülerzahl in Höhe von 60 Kindern wird auf Jahre hin also um das Doppelte überschritten. Zum Bau der Schulaula in Diesdorf könnten Fördermittel genutzt werden. Doch es gibt ein Problem, wie Christiane Lüdemann andeutete. Denn: Geld aus dem anvisierten Förderprogramm Stark V – immerhin rund zwei Millionen Euro – sollte in den kommenden Monaten Geld fließen, doch das verzögert sich offenbar. Bei der hundertprozentigen Förderung handelt es sich um 90 Prozent Bundes- und zehn Prozent Landesmittel. „Hier mussten wir lange auf die genauen Rahmenbedingungen warten, die Voraussetzung zur Erstellung einer Prioritätenliste sind“, sagte Christiane Lüdemann im AZ-Gespräch. Derweil haben Dorit Bock und Angelika Scholz bereits den Gemeinderat und den VG-Rat in die sanierte Schule eingeladen: Man wolle hinsichtlich der Renovierungen Dankbarkeit zeigen, aber auch für das Aula-Projekt werben, hieß es.

Von Kai Zuber

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