Stammverein der Apenburger Angler- und Fischer vor baldiger Auflösung

Kampf ums Wasserrecht

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Die Apenburger Teiche brauchen vor allem im Sommer einen Zufluss aus der benachbarten Purnitz. Teile der Teichanlage sind erst frisch saniert worden.

zu Apenburg. Wie geht es mit der Apenburger Ortsgruppe des Deutschen Anglerfischerverbandes (DAFV) weiter? Diese Frage beschäftigt derzeit die Petrijünger der Region.

Hintergrund: Nicht nur der Kampf um die Wasserrechte an den Apenburger Teichen geht weiter, sondern es gibt derzeit auch andere sich anbahnende Veränderungen in der Vereinsstruktur.

Der Klötzer Stammverein des DAFV steht in den kommenden Monaten vor der Auflösung, informierte Ortsgruppenschef Sebastian Büst. „Im Jahr 2019 wird sich der Verein auflösen“, sagte der Chefangler. Hintergrund sind Überalterung und fehlendes engagiertes Personal bei den Mitgliedern, hieß es. „Ein Einziger macht weiter, aber fünf Angler hören demnächst auf“, so Büst.

Gewässerwart Bernd Arndt: „Wir bleiben weiter am Ball.“

Die Frage ist nun für die Apenburger, woher sie ihre Marken für die Angel- und Gewässerkarten dann nach 2019 beziehen können. Auch die Sorge um das Wasserrecht aus der Purnitz für die gerade teilweise frisch sanierten Apenburger Teiche ist ein Kapitel, das noch nicht zur Zufriedenheit der Petrijünger abgeschlossen ist. Eine Klärung mit dem zuständigen Amt in der Salzwedeler Kreisverwaltung soll aber alles richten.

Wie die Altmark-Zeitung auf Anfrage bei einem Vorstandsmitglied der Angler-Ortsgruppe erfuhr, bekam der Apenburger Ortsgruppenchef einen „bösen Anruf“, nachdem die AZ kritisch über das Gebaren der Unteren Wasserbehörde in Salzwedel berichtet hatte und der Vorwurf der Amtswillkür eines Mitarbeiters in Sachen Purnitz-Zufluss für die Teiche im Raum stand.

Seit über 20 Jahren gibt es diesen Zufluss bereits im gegenseitigen Einvernehmen, ohne dass sich jemand ernsthaft daran gestört hat. „Wir bleiben weiter am Ball und sind für alles offen“, erklärte Gewässerwart Bernd Arndt abschließend.

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