Gefahr für das neue Dach mit Solaranlage: Kiefern neben dem Sanitärtrakt abgeholzt / Stellflächen geplant

Kahlschlag am Dährer Waldbad

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Kahlschlag am Waldbad: Die Kiefern neben dem Sanitärtrakt in Dähre mussten fallen, weil sie eine Gefahr für das neue Dach des Gebäudes darstellten.

zu Dähre. Viele Gäste wunderten sich beim jüngsten Weihnachtsmarkt über den Kahlschlag am Waldbad.

Die Altmark-Zeitung fragte daher bei Dähres Bürgermeister Bernd Hane nach: „Ja wir mussten diese Kiefern neben dem Sanitärtrakt in Dähre abholzen, weil sie eine Gefahr für das neue Dach des Gebäudes darstellten“, erklärte der Ortschef.

Bei den derzeit zunehmenden Stürmen hätten Äste und Stämme auf das Gebäude fallen können, hieß es. Außerdem waren die Dachrinnen des Sanitärtraktes ständig voller Kiefernnadeln. „Nun kommt wieder mehr Licht und Luft auf das Gelände“, meinte auch Sieglinde Mahlke vom Waldbad-Verein. Der ehemalige Kiefernschlag soll demnächst nach Plänen der Gemeinde neu gestaltet werden. Stellflächen und Grünanlagen sind hier unter anderem im Gespräch. „Außerdem fällt künftig auf das Sozialgebäude am Dährer Waldbad mehr Licht, sodass die geplante Solaranlage auf dem Dach einen höheren Wirkungsgrad erreicht“, sagte Bernd Hane.

Hintergrund: In naher Zukunft ist geplant, auf dem neuen Dach des Sozialtraktes im Dährer Waldbad eine Fotovoltaik-Anlage zu installieren. 20 000 Euro sind dafür zunächst vorgesehen. Die Maßnahme soll aber über drei Jahresscheiben finanziert werden. Mit einer Leistung von 30 KW gilt es mit der Solaranlage künftig im Sommer die Motoren im Waldbad-Technikraum zu betreiben.

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