Bürgermeister Fritz Kloß will Vorhaben zügig umsetzen

Diesdorfer Jugendclub: Die Zeit drängt

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Noch im Winterschlaf: In dieses Flachdachhaus, soll der Diesdorfer Jugendklub nach der Renovierung einziehen.

Diesdorf. Die Zeit für das Projekt „neuer Jugendklub“ drängt. Diesdorfs Bürgermeister Fritz Kloß will Vorhaben möglichst bald umsetzen. „Der alte Klub an der Grundschule an der Molmker Straße ist kaum mehr nutzbar“, erklärte Kloß.

Seine Pläne offenbarte der Ortschef auch den Mitgliedern des Bauausschusses. Und auch ein neuer Standort, an den die Jugendlichen um Klubchef Torsten Neumann umziehen sollen, ist bereits gefunden.

Das ehemalige „kleinen Bettenhaus“ des Diesdorfer Ferienheims soll nach einer Idee von Fritz Kloß als Klub umfunktioniert werden. Doch noch ist das Flachdach-Haus gleich links neben dem Haupthaus ziemlich marode. Zudem hat es ein altmodisches Well-asbest-Dach. Doch es gibt laut dem Ortschef auch Positives: Weil es sich bei dem Umbau nur um eine Renovierung handelt, braucht die Kommune offenbar keine komplizierte Baugenehmigung.

Der Kostenvoranschlag für den Umbau beträgt rund 40 000 Euro. Erstellt und vorgetragen wurde das Projekt „JF-001-16“ des Jugendforums „Demokratie leben!“ über den Umbau von Nico Gailliaert, Timo Thieme, Hannes Gruß, Nick Kreutzfeldt, Darlyn Hesse, Leonie Schulze, Lucas Wohlgemut und Sabrina Siegler. „Wichtig ist jetzt erst einmal, dass die Ver- und Entsorgungsleitungen für das Gebäude anliegen“, betonte Kloß. Die Kostenvorschläge und das Grobprojekt haben die Jugendlichen selbst erstellt.

Das als Umbau-Entwurf anvisierte Gebäude des kleinen Bettenhauses hat zwölf Räume, 13 Türen, 16 Fenster und eine Grundfläche von 228 Quadratmetern. Die Pläne der Jugendlichen sehen unter anderem einen Sportraum, Partyräume, Toiletten, eine Küche, einen Gemeinschaftsraum, ein Mädchenzimmer und ein Büro vor. Ein Architekturbüro aus Bremen hat in einem Entwurf mehrere Varianten erarbeitet, die die Diesdorfer Jugend dem Rat bereits Mitte Dezember vorstellte. Sogar Farbwünsche für die einzelnen Räume gibt es schon. Das Haus soll mit Gas beheizt werden.

Zehn Heizkörper, Sanitäranlagen, eine Spüle, ein Wasserboiler und eine Geschirrspülmaschine werden gebraucht. Die Jugend, so hieß es, will selbst bei dem Projekt mit Hand anlegen.

Von Kai Zuber

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