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Jübar: Feuerwehr musste nach Starkregen ran

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Von: Kai Zuber

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Die Aktiven hatten unter der Regie von Hanums Wehrchef Ralf Finkbeiner alle Hände voll zu tun, damit das Wasser in der Ortsmitte ablaufen konnte.
Die Aktiven hatten unter der Regie von Hanums Wehrchef Ralf Finkbeiner alle Hände voll zu tun, damit das Wasser in der Ortsmitte ablaufen konnte. Am Freitag war in der Region viel Niederschlag heruntergekommen. © Freier Mitarbeiter

Mit regional ganz unterschiedlichen Niederschlagsmengen zwischen 60 und 90 Litern je Quadratmeter war die Gemeinde Jübar am Freitag ein ganz besonders schwer betroffenes Zentrum der Wetterunbilden mit Gewitter, Starkregen und streckenweise sogar Hagel.

Jübar – Land unter in der Gemeinde Jübar herrschte dabei vor allem unmittelbar an der Kreis- und Landesgrenze zum benachbarten Landkreis Gifhorn in Niedersachsen. In Hanum, Lüdelsen, Bornsen und Jübar musste die Feuerwehr ran, um Straßen vom Schlamm zu befreien und verstopfte Gullys freizuschaufeln, damit dort das Wasser schneller ablaufen konnte.

„Vor allem an der Kreuzung in Hanum haben wir zeitweise die Kanaldeckel entfernt, weil sich dort die ganzen Wassermassen gesammelt hatten“, sagte Hanums Wehrchef Ralf Finkbeiner der AZ auf Anfrage. Knapp 70 Liter Regenwasser je Quadratmeter Fläche hatte der Wehrleiter im Ort bei dem Starkregen gemessen.

Auch das benachbarte Radenbeck in Niedersachsen war streckenweise komplett abgesoffen, wie die AZ weiter erfuhr. Dort und anderenorts waren alle verfügbaren Tauchpumpen im Einsatz, um das Wasser aus Kellern abzusaugen.

Einige Straßen waren voller Schlamm und mussten von den Feuerwehren erst wieder durchgängig gemacht werden. Einen Tag vor der Einschulung war somit am Freitag auch der Schulhof in Jübar betroffen.

Hausmeister und Gemeindearbeiter arbeiteten mit Hochdruck daran, den Hof für die Festlichkeiten sauber zu bekommen. Auch Teile der erst frisch sanierten Schulräume im Keller standen unter Wasser. „Ich danke allen Helfern, den Gemeindearbeitern und der Feuerwehr für ihren schnellen Einsatz“, sagte Jübars Bürgermeister Carsten Borchert.

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