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Jübar feiert „Silberhochzeit“ mit Partnerort

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Von: Kai Zuber

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Männer
Dieser derbe Schuhplattler aus dem Partnerort Maria Lankowitz wurde während eines Besuchs der Österreicher in der Altmark in Jübar dargeboten. © Zuber, Kai

Wie die Zeit vergeht: Im November 1997 wurde die Freundschaft mit dem österreichischen Ort Maria Lankowitz in der Steiermark begründet. Jübar feiert also diesen Herbst bereits die „Silberhochzeit“ mit der Partnergemeinde, wo mittlerweile schon Generationen von altmärkischen Schülern das Skifahren gelernt haben.

Jübar – Ein Besuch des Rates und aller Vereine in die österreichische Partnergemeinde Maria Lankowitz ist demnächst geplant. „Wir haben festgestellt, dass wir bezüglich der Gemeinde-Partnerschaft Silberhochzeit feiern können. Im November 1997 fing alles an“, erinnert sich Carsten Borchert.

Vom 15. bis 18. September geht es also mit dem Bus von Jübar aus nach Maria Lankowitz zur 25. Jahresfeier. Jeder Verein soll möglichst dazu Vertreter entsenden. Den Bus zahlt die Gemeinde. Und das Programm hat es in sich: Zum Auftakt gibt es einen Sommerempfang vom Bürgermeister, am Freitag ein Frühstück auf der Alm, am Tage eine Weinverkostung und abends eine Festveranstaltung. Sonnabend findet dann der feierliche Almabtrieb der Lipizzaner mit Volksfest statt und am Sonntag geht es für die Altmärker wieder zurück.

Frauen und Pferde
Ein Geschenk aus Österreich: Jübars Gemeindepferd Ariosa (r.) mit Reittrainerin Dr. Christina Gerber und der jungen Praktikantin Lilly (l.) auf Gut Hanum. © Zuber, Kai

Auf alten Fotos sind die Anfänge von den Jübarer Ortschronisten von vor 25 Jahren dokumentiert: Ein Foto von 1997 zeigt Bürgermeister Carsten Borchert bei der Unterzeichnung des Partnerschaftsabkommens. Bis heute wird zwischen den Altmärkern und den Bewohnern der Alpen-Republik diese wunderbare Freundschaft gelebt. Das Jübarer Gemeindepferd Ariosa, das auf Gut Hanum lebt und von Elmar Baur und seiner Partnerin Dr. Christina Gerber betreut wird, ist ein lebendes Zeichen der deutsch-österreichischen Freundschaft. Das Gemeindepferd Ariosa wurde in den vergangenen Monaten liebevoll ausgebildet.

Außerdem steht und stand die Stute den Kita-, Schul- und Hortkindern aus den umliegenden Dörfern zur Verfügung, die es regelmäßig in Hanum besuchen. Vor Ort in der Reithalle macht sich auch Ortschef Carsten Borchert regelmäßig ein Bild über die Unterbringung und Ausbildung der weißen Lipizzaner-Stute. Das Pferd soll weiterhin der Kinder- und Jugendarbeit dienen. Ariosa stammt aus dem berühmten Lipizzaner-Gestüt in Piber, in dem edle Pferde für die berühmte Spanische Hofreitschule in Wien gezüchtet werden. Es ist ein Geschenk der österreichischen Partnergemeinde Maria Lankowitz an Jübar.

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