Gemeinde präsentiert sich via App / Eberhard Liebe: „Arbeit steckt im Detail“

Jübar auf einen Klick

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Eberhard Liebe hat mit viel Liebe zum Detail die Jübarer Internetseite gestaltet. Aufwendig sei dabei die Arbeit im Hintergrund, meint der 61-Jährige. Abstimmungen mit dem Provider (Internetanbieter) und das Einpflegen des Contents (Inhalt) erfordern viel Zeit.

Nettgau/Jübar. Informationen aus erster Hand, ständig aktualisiert und auch optisch auf dem neuesten Stand: Konnte die Website der Gemeinde Jübar schon seit gut einem Jahr überzeugen, so ist sie jetzt auch als Smartphone- oder Tablet-App für die mobilen Endgeräte aufbereitet.

Alle Informationen aus den acht Ortsteilen sowie drei Siedlungen sind so immer und überall abrufbar – sofern man im Besitz eines modernen Handys oder Tablet-PC ist.

„Wäre die lange Vorarbeit nicht gewesen, ginge das ruckzuck“, sagt Administrator Eberhard Liebe. Der 61-jährige Vorruheständler aus Nettgau betreut den Internetauftritt der Gemeinde seit September 2012. Dabei kann er auf jahrelange Erfahrung verweisen. Bereits seit 1999 war er für die Homepage von Nettgau – noch heute als „antikes“ Überbleibsel abrufbar – verantwortlich.

Die einfache App bietet Jübar auf einen schnellen Blick.

Das Datenpaket zur Gemeinde Jübar kann sich heute wirklich sehen lassen. „Das sind 8500 Dateien auf etwa 250 Unterseiten mit einem Datenvolumen von drei Gigabyte“, erklärt Eberhard Liebe. Öffnete man gestern die Website oder die App begrüßte den User (Internetnutzer) gleich der Hinweis auf die neuen mobilen Möglichkeiten. Sogar ein QR-Code – ein in einem schachbrettartigen Muster versteckter Code – ermöglicht per Einscannen den Zugriff zur App. Viel moderner geht es kaum noch.

Darunter finden sich Hinweise zum Auftritt der Band „Listen24“ oder zur Versammlung der Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde. Im großen Archiv können zudem Artikel der Altmark Zeitung gelesen werden. „Auf der Startseite will ich keine Texte und Bilder die älter als einen Monat sind sehen“, sagt Liebe und verweist bei älteren Artikeln auf das Archiv. Was noch fehlt sind einige Informationen zu Vereinen oder Gewerbetreibenden. Etwas traurig macht der Blick auf die Seite „Hotels und Pensionen“. Nicht ein Zimmervermieter ist hier präsent. „Dabei haben wir doch viel zu bieten in der Region, wie das Freilichtmuseum bei Diesdorf oder die Hünengräber“, sagt Liebe und hofft, dass ihn demnächst einige E-Mails mit Informationen erreichen.

Wer etwas auf die Internetseite setzen will ist bei Eberhard Liebe jederzeit willkommen. Texte und Bilder können einfach an seine E-Mail-Adresse – ebi@nettgau.de – geschickt werden.

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