Gemeindeobjekte: Rohrberg buttert kräftig zu / Nur zwei Feiern in Stöckheim

Interesse nahm 2011 ab

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Das Interesse an der Kegelbahn in Rohrberg nahm im vergangenen Jahr deutlich ab. Rollten 2010 die Kugeln noch 439 Stunden, waren es 2011 nur noch 316 Stunden.

Rohrberg. Die Unterhaltung der Objekte der Gemeinde Rohrberg ist und bleibt ein Zuschussgeschäft. Darauf machte Bürgermeister Bernd Schulz in seinem Jahresrückblick für die Einwohner aufmerksam.

„Die Einnahmen decken die Kosten bei weitem nicht“, so das Gemeindeoberhaupt, das auch Zahlen präsentieren konnte.

So betrug der Zuschuss für die Sporthalle in Rohrberg im vergangenen Jahr 10 700 Euro. „Das kam durch Nachzahlungen an den Energieversorger zustande“, so Bernd Schulz. Im Durchschnitt betrage der Zuschuss jährlich etwa 6 000 Euro für Sporthalle und Kegelbahn. Letztere wurde 2011 nur 316 Stunden genutzt. Im Jahr davor waren es noch 439 Stunden.

Auch an anderen Gemeindeobjekten nahm das Interesse ab. Ein Plus konnte nur beim Dorfgemeinschaftshaus in Ahlum verzeichnet werden. Im vergangenen Jahr wurde dieses 16-mal genutzt (2010: 14-mal), das daneben stehende Grillhaus allerdings nur zweimal. In den anderen beiden Dorfgemeinschaftshäusern fiel der Zuspruch geringer aus. In Bierstedt gab es zwölf Veranstaltungen (2010: 17) und in Stöckheim lediglich zwei (2010: drei). Das Schützenhaus in Rohrberg wurde in den vergangenen zwei Jahren jeweils zehnmal genutzt, der Grillplatz allerdings nur neunmal (2010: 16-mal).

In das größte Gemeindeobjekt, die von Sportverein und Kita genutzte Mehrzweckhalle in Rohrberg, soll dennoch in diesem Jahr investiert werden. Etwa 20 000 Euro würde es kosten, wenn der massive Holzfußboden der Sporthalle abgeschliffen und versiegelt werden würde. „Wir suchen noch Sponsoren“, so Bernd Schulz.

Von Matthias Mittank

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