Spezialfahrzeug im Einsatz

Straßenreparatur in Apenburg: Riesen-Rüssel fürs „Trostpflaster“

Ein mit einem Riesen-Rüssel ausgestatteter Lkw bessert Straßenschäden aus.
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Ein Spezialfahrzeug stopfte Anfang der Woche die Löcher in der Apenburger Ortsdurchfahrt. So sehr sich die Anwohner auch freuten: Zurück blieb eine gewisse Skepsis bezüglich der Haltbarkeit dieser „Trostpflaster“.
  • VonKai Zuber
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Den vielen Schlaglöchern in der Apenburger Ortsdurchfahrt auszuweichen, die sich vor allem nach dem langen Winter ganz besonders stark „vermehrt“ hatten, war seit Wochen unmöglich. Irgendein Loch erwischte einer der vier Autoreifen immer.

Apenburg – Doch das ist (vorerst) Schnee von gestern, denn ein Spezialfahrzeug war auch am Montag wieder im Einsatz, um die Löcher in der Apenburger Ortsdurchfahrt zu stopfen. „Vorübergehend wird es halten, aber wie lange?“, meinte ein Anlieger etwas ironisch, denn in Apenburg wuchs in den vergangenen Monaten deutlich der Unmut gegen die Schlaglöcher, die sich wie Geschwüre nahezu flächendeckend entlang der Ortsdurchfahrt in die Bitumendecke gefressen hatten. Der harte Winter hat der Fahrbahn dann den Rest gegeben. „Wie lange müssen wir diesen Zustand noch erdulden? Bei uns wackeln die Wände und die Gläser klirren in der Vitrine“, sagte eine Anwohnerin der AZ. Unter der augenscheinlich zu dünnen Asphaltdecke war an zahlreichen Stellen das „mittelalterliche“ Kopfsteinpflaster zu Tage getreten. Doch für diese Art von Nostalgie sind die Apenburger nur schwer zu begeistern. Viele Bürger wachen sogar nachts von den Erschütterungen der durchfahrenden Brummis auf. Im Gemeinderat des Fleckens Apenburg-Winterfeld war das Problem bereits mehrmals Thema.

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