Sanierung für 60.000 Euro

Wallstawe: Sanierung des Wohnblocks im Haushalt verankert

Eine graue Hausfassade mit rotem Dach.
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Im Wohnblock in Wallstawe stehen inzwischen vier Wohnungen leer. Der Gemeinderat hat sich während der jüngsten Sitzung dafür ausgesprochen, für die Sanierung des Blocks 60.000 Euro in den diesjährigen Haushalt einzustellen.
  • Christian Reuter
    vonChristian Reuter
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Die Gemeinde Wallstawe will in diesem Jahr vor allem in die kommunale Technik und in Gebäude investieren. Dies ist das Ergebnis der Beratung des Gemeinderates zum Haushalt 2021. Die Mitglieder hatten sich am Montag im Dorfgemeinschaftshaus in Umfelde getroffen.

Umfelde/Wallstawe – Katrin Seidel, Kämmerin der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf, stellte den Haushaltsentwurf vor. Größter Posten bei den geplanten Investitionen sind die 92.000 Euro für den so genannten Bürgermeisterkanal, eine öffentliche Abwasseranlage für Niederschlagswasser oder geklärtes Abwasser, in Ellenberg. Ein entsprechendes Angebot liege der Verwaltung vor.

Für den Wohnblock in Wallstawe mit 16 Wohnungen sind erst einmal 60.000 Euro veranschlagt worden, vor allem, um die inzwischen vier leer stehenden Wohnungen zu sanieren. Die Gemeindearbeiter sollen mit neuer Technik ausgestattet werden: Für einen Rasenmäher und eine Fräse stehen 20.500 Euro im Etat.

In Umfelde soll die Straßenbeleuchtung auf stromsparende LED-Technik umgerüstet werden, dafür werden rund 15.000 Euro eingeplant. In Wiersdorf gebe es schon seit Jahren Probleme mit der Bushaltestelle, berichtete Ratsherr Udo Herz. Denn vor allem die Schüler, aber auch alle anderen Nutzer der Busse, müssten erst mal die Landesstraße 8 überqueren, bevor sie die Bushaltestelle erreichen. Dies sei recht gefährlich, besonders bei Dunkelheit. Deshalb soll nun die Haltestelle umgesetzt werden. „Es geht um unsere Bürger“, betonte Herz. Die Fläche gehöre dem Land Sachsen-Anhalt, das auch für den Ausbau verantwortlich sei. Die Gemeinde Wallstawe beteilige sich an dem Vorhaben. Dafür werden 10.000 Euro in den Haushalt eingestellt.

Udo Herz wies darauf hin, dass die Sporthalle in Wallstawe in der Vergangenheit, also noch vor der Corona-Pandemie, öfters für private Feiern und Veranstaltungen von Vereinen, etwa vom Schützenverein, genutzt worden sei. Allerdings werde dabei der Fußboden der Halle in Mitleidenschaft gezogen. „Deshalb sollten dort bei Veranstaltungen Teppiche ausgelegt werden, so wie in Diesdorf“, regte das Ratsmitglied an. „Wir sollten das nicht aus den Augen verlieren und im Haushalt verankern“, so Herz, der sich auch dafür aussprach, für private Feiern das Dorfgemeinschaftshaus zu nutzen, denn für solche Zwecke sei es ja vorhanden.

Voraussichtlich soll der Wallstawer Haushalt bei der nächsten Ratssitzung im April beschlossen werden, kündigte Bürgermeister Ralph Jürges an.

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