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Illegale Müllentsorgung bei Niephagen und Nipkendey

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Von: Christian Reuter

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Müll bei Niephagen
Die ehemalige Gaststätte „Waldschlösschen“ bei Niephagen verkommt immer mehr zur illegalen Müllkippe. Einige unbelehrbare Zeitgenossen laden dort alles ab, was sie nicht mehr benötigen. © Christian Reuter

Blaue Müllsäcke liegen neben alten Autoreifen, daneben ist ein ausgedienter Kühlschrank zu erkennen. Nein, es ist kein schöner Anblick, der sich dem Betrachter kurz vor Niephagen an der L 8 bietet. Die ehemalige Gaststätte „Waldschlösschen“ verkommt immer mehr zur illegalen Müllkippe.

Niephagen / Nipkendey. Einige unbelehrbare Zeitgenossen scheinen die Regeln der heutigen Müllentsorgung nicht zu kennen oder missachten sie ganz bewusst. Manche machen sich noch nicht mal die „Mühe“, ihren Müll zu verstecken. Sie werfen die leeren Verpackungen diverser Fast-Food-Anbieter aus dem Autofenster. Es gibt wohl kaum eine Straße in der Altmark, an der man die Hinterlassenschaften dieser Umweltfrevler nicht finden kann. Die Landesstraße 8 bietet dabei leider keine Ausnahme.

Eine größere Ansammlung von illegal entsorgtem Müll befindet sich an der Straße von der L 8 nach Nipkendey, nur etwa 20 Meter von der Kreuzung Siedendolsleben/Nipkendey entfernt. Auf dem Boden liegen unter anderem Kunststoffteile, die von einem Sicherungskasten stammen könnten. Auch der andere Müll erweckt den Anschein, dass dort ein Handwerker Sachen, die er nicht mehr gebrauchen konnte, in dem kleinen Wäldchen abgeladen hatte.

Einige hundert Meter von der Stelle entfernt, an der alten Bahnstrecke von Salzwedel nach Dähre, lagen im September 2020 noch mehrere große Müllberge. Die sind inzwischen dort nicht mehr zu finden. Offensichtlich haben sich die Umweltsünder andere Plätze für ihre Untaten ausgesucht. Eine Stellungnahme zur illegalen Müllentsorgung bei Niephagen und bei Nipkendey war am Donnerstag, 13. Januar, vom Altmarkkreis Salzwedel noch nicht zu erhalten. Die Antwort soll aber nachgereicht werden, hieß es aus der Pressestelle.

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