Kinder gestalten mit

Hort „Wirbelwind“ in Diesdorf gleicht einem Paradies

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Die Räuberhöhle ist völlig neu entstanden und nur den Jungs vorbehalten. Als vorfristiges Weihnachtsgeschenk gab es den Live-Fußballkicker, den Clemens Brumm (v.l.), Carlos Lochmann und Luca Tietz sofort in Beschlag genommen haben.

Diesdorf. Seit gestern herrschen im Hort „Wirbelwind“ der Diesdorfer Grundschule paradiesische Verhältnisse. Die Umbau- und Verschönerungsmaßnahmen sind fertig.

Der neue Zickenraum ist nur Mädchen wie Clara Fleischner (l.) aus Hohengrieben und Laura Wernecke aus Peckensen vorbehalten. Nur wenn diese zustimmen, darf ein Junge hinein.

Hortleiterin Roswitha Zimmermann und ihr Team stellten die neuen Räume, die teilweise auch durch Ideen der Kinder gestaltet wurden, vor. „So ein Paradies hätte ich als Kind auch gerne gehabt“, sagte Bürgermeister Fritz Kloß. Für rund 130 000 Euro wurden in den vergangenen Monaten Hort- und Schulräume renoviert und teilweise umgebaut. „Jetzt sind bei uns fast alle Räume fertig“, ist Schulleiterin Dorit Bock froh über die Investitionen der Verbandsgemeinde. Im Diesdorfer Hort werden bis zu 90 Kinder täglich betreut. „Viele von ihnen wollen oft nicht mit nach Hause, wenn die Eltern kommen“, weiß die Hortleiterin. Das hat seinen Grund. Denn im Hort gibt es tolle Spielmöglichkeiten, die jetzt noch einmal erweitert wurden. Den Schülern stehen ab sofort folgende Räume zur Verfügung: Lego-, Kreativ-, Piraten-, Zicken-, Bewegungs-, Forscher- und Töpfer-Raum. Daneben gibt es noch die Holzwerkstatt und die neue Räuberhöhle im Dachgeschoss mit einem vorzeitigen Weihnachtsgeschenk – dem Fußballkicker. Die Hortleiterin dankte allen Helfern, der Verwaltung und auch den Eltern, die zum Beispiel den Töpfer- und den Forscherraum sowie die Holzwerkstatt erneuerten. Während der Einweihung wussten die Kinder manchmal nicht, was sie zuerst machen sollten. Doch nach einer Weile fand jeder seine Spielecke. Ob Verbandgemeindebürgermeisterin Christiane Lüdemann, Ilona Rückriem vom Jugendamt des Altmarkkreises, Silke Zander vom Bauamt der Verbandsgemeinde oder die vielen Hortkolleginnen aus der Region, alle staunten, welche Möglichkeiten den Schülern hier geboten werden. „Nur einen Rasenplatz haben wir noch nicht“, antwortet ein Kind auf die Frage, was noch fehle. „Warte ab“, antwortete der Bürgermeister.

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