Bürgermeister informiert im Gemeinderat über Bauvorhaben

Heizung fürs Diesdorfer Erlebnisbad im Frühjahr

+
Das Diesdorfer Erlebnisbad soll im Frühjahr 2020 eine Heizung erhalten, um besser auf Wetterschwankungen reagieren zu können und mehr Besucher anzulocken. 

Diesdorf – Das Erlebnisbad in Diesdorf soll im kommenden Frühjahr eine Heizung erhalten. Dies kündigte Bürgermeister Fritz Kloß während der jüngsten Gemeinderatssitzung am Mittwochabend an.

In dieser Saison hatte das Diesdorfer Freibad laut Kloß rund 15.000 Besucher. „Wir hatten auch schon mal 17.000, es ist eigentlich erschreckend, dass trotz des fast durchweg trockenen und heißen Wetters nur so wenige Gäste kamen“, sagte der Bürgermeister.

Auch die Darre werden wir hinkriegen, alles ist finanzierbar.

Fritz Kloß, Bürgermeister des Fleckens Diesdorf

Die Alte Darre ist ein weiteres großes Bauvorhaben in Diesdorf, gestern habe es dazu wieder eine Zusammenkunft gegeben. „Es gibt schon Planungsentwürfe, mit denen wir aber noch nicht ganz zufrieden sind“, erklärte Kloß im Gemeinderat. Und gab sich zuversichtlich zur Realisierbarkeit des Projekts: „Auch die Darre werden wir hinkriegen, alles ist finanzierbar.“

Bis zum zweiten Quartal 2020 soll die Planung fertig sein. Fest steht für den Bürgermeister: „Zuerst sollen Toiletten und Küche gemacht werden, dort ist keine große Planung notwendig.“ Zur Finanzierung des Bauvorhabens sagte Fritz Kloß, dass eine Förderung über das Leader-Programm wohl nicht mehr gelingen werde. Denn es sei nicht sehr realistisch, dass zwei große Baumaßnahmen in der Region gefördert würden. Dann müsse man sich eben nach anderen Fördertöpfen umschauen.

Unbedingt saniert werden muss nach Aussage des Bürgermeisters die Sandstraße in Diesdorf. „Die Löcher werden immer größer.“ Um dieses Vorhaben umzusetzen, werde es eine große Ausschreibung gemeinsam mit der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf geben.

Im Haushaltsplan für 2020 sollen auch die für den Bormannschen Platz vorgesehenen Fahrradständer bleiben. „Die liegen schon drei Jahre herum“, betonte Kloß. Für die Maßnahme seien 2.500 Euro im Etat geplant.

Ein Regenrückhaltebecken soll an der Molmker Straße entstehen. Die Ausführung erfolge aber nicht mehr in diesem Jahr. Erst einmal müsse die Planung fertiggestellt werden, der Bau könne dann 2020 folgen, berichtete Kloß.

Der Friedhof in Haselhorst soll eine neue Einzäunung bekommen, der Bürgermeister wolle, dass eine Firma die Arbeiten erledige. Das alte Zaunmaterial soll dann für den Friedhof in Molmke verwendet werden.

Bereits wieder aufgestellt wurde das Tempo-Schild an der Molmker Straße, das Autofahrern die Geschwindigkeit anzeigt. „Ich hoffe, dass die Tafel länger bleibt“, sagte Fritz Kloß im Hinblick auf in der Vergangenheit mehrmals erfolgte Beschädigungen. Das Tempo-Schild soll allerdings nicht immer an der Molmker Straße bleiben, sondern auch mal versetzt werden.

VON CHRISTIAN REUTER

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare