Andrang beim Tag der offenen Tür in Beetzendorf / Räume mit viel Engagement vorgestellt

Gymnasium wirbt um künftige Schüler

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Anik Lüdecke (10) aus Kakerbeck (v.r.) schaut durch ein Mikroskop. Ihre Mutter Anne und die Biolehrer Susanne Drews und Michael Wolter freuen sich über das Interesse.

rl Beetzendorf. Halb Beetzendorf war am Sonnabend zugeparkt. Der Grund: Das Gymnasium in dem Ort hatte zum Tag der offenen Tür eingeladen. Und es waren vor allem Viertklässler aus umliegenden Schulen, die mit ihren Eltern mehr über das Gymnasium wissen wollten.

Schulleiter Hartmut Palutke, sein Lehrerteam und viele Schüler hatten sich eine Menge einfallen lassen, um die Bildungsstätte als eine moderne Schule, die mit allen nötigen Details für einen tollen Unterricht ausgestattet ist, zu präsentieren.

Die Russisch- und Englischlehrerin Ina Schulz (hinten l.) erklärt Schülern und Eltern aus Diesdorf den Sprachunterricht am Beetzendorfer Gymnasium.

Gleich zu Beginn begrüßte nicht nur der Schulleiter in der Aula die vielen Gäste, sondern auch zwei „Poltergeister“. Hannah Lehnecke (5a) und Eric Kühnemann (5c) führten mit Witz, Charme und Augenzwinkern die Gäste durch die Geschichte der 1947 gegründeten Schule, in der einst ein Amtsgericht mit richtigen Gefängniszellen sein Zuhause hatte. Gefängniszellen gibt es heute nicht mehr, dafür drei zusammenhängende Gebäudeteile mit modernen Klassenzimmern.

Die 12. Klassen nutzten die Gunst des Tages der offenen Tür, um mit Kaffee, Kuchen und belegten Brötchen ihre Abi-Kasse ordentlich aufzufüllen.

Neben den „Poltergeistern“ stimmten weitere Schüler der 5. Klassen mit witzigen Gedichten, Sketchen und Tänzen auf das Schulleben am Gymnasium ein. Am Ende des Programms, koordiniert von Kunstlehrerin Christina Gille-Hansch, wusste wohl jeder, wo der „Häuptling“ der Schule zu finden ist und warum die Namen der einzelnen Klassenräume mit H, O oder E beginnen. Nach dem Programm durften die Besucher ausschwärmen und sich in der Schule und in den Klassenräumen umsehen. Dort beantworteten Lehrer und Schüler nicht nur Fragen, sondern sie stellten die Fächer vor. Im Chemieraum durften die „Neuen“ sogar Münzen vergolden und im Bioraum durch hochmoderne Mikroskope, gesponsert vom Förderverein, schauen.

Chemielehrerin Astrid Plath (r.) zeigt Luca Förster (v.l.) aus Rohrberg und Fritz Leon Lemme aus Siedenlangenbeck wie durch Erhitzen aus normalen Münzen „Goldmünzen“ werden.

Wie dessen Vorsitzender Holger Köhn informierte, waren es 2017 allein 7790 Euro, die der Förderverein in Lernmittel und Projekte investierte. „Wir sind froh, dass es den Förderverein gibt, der uns immer wieder Spezialwünsche erfüllt“, sagte der Schulleiter. Gegenwärtig werden am Gymnasium Beetzendorf 560 Schüler von 45 Lehrern in 25 Klassenräumen unterrichtet.

Wie Hartmut Palutke weiter informierte, wird sich das Umfeld der Einrichtung in den Sommerferien 2018 positiv verändern. So will der Altmarkkreis den Schulhof neu gestalten lassen. Und zwar mit Sportgeräten und Tischtennisplatten. Darüber hinaus erhält der Parkplatz ein neues Gesicht. „Dort entsteht eine moderne Bushaltestelle“, ergänzte der stellvertretende Schulleiter Martin Huppertz. Palutke und Huppertz sind überzeugt, dass es ab August wieder drei neue fünfte Klassen an der Schule geben wird. Mit dem Tag der offenen Tür wurden dazu wieder die Weichen gestellt.

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