Erpensener Laienspieler stehen in wagemutigen Kostümen auf den Bühnen in Höddelsen und Langenapel

Für den guten Zweck: Strippeinlagen und Travestieshow

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Opa Friedrichs (vorne) erste Idee, um das Erbe behalten zu können und den Gasthof zu retten: eine erotische Tanzvorführung durch Nachbarstochter Vicky.

rl Höddelsen / Langenapel. Mit der Komödie „Rotlicht für ‘nen alten Schinken“ sorgten die Erpensener Laienspieler mit zwei Aufführungen im Dorfgemeinschaftshaus Höddelsen und auf dem Saal „Zum alten Gutshof“ in Langenapel für reichlich Schnappatmung.

Beide Veranstaltungen waren ausverkauft und beide Male gab es Applaus für eine Glanzleistung, die die Lachmuskeln in Höchstform versetzten.

„Zum Alten Schinken“ ist ein heruntergekommener Gasthof, den Jan-Ole Brummerloh (Rudi Friedrich) von seiner Tante geerbt hat. Doch es gibt Bedingungen. Er muss es schaffen, innerhalb von sechs Wochen 10 000 Euro umzusetzen. Ansonsten erbt Tantes Katze Cleopatra mit Tierschützerin Cordula Meisenbrot (Sabine Vietze) als Vormund.

Jan-Oles Familie steht hinter ihm, um das Erbe zu sichern. Mutter Elisabeth (Petra Lührs), Vater Paul (Gerd Schulze, auch Regie) und vor allem der greise Opa Friedrich (Ulf Engelking) sparen nicht mit Worten gegen die verstorbene Tante und haben immer wieder tolle Ideen, Gäste anzulocken. „Denn nur Essen und Trinken reichen nicht mehr, um die Bude voll zu bekommen“ ist Opa Friedrich felsenfest überzeugt.

Die Ideen reichen von erotischen Tanzvorführungen bis hin zur Travestie-Show und Stripeinlagen. Aber nicht nur Opa Friedrich, auch die Nachbarin Hannelore Eppelkött (Heike Thielk) samt Tochter Vicky (Marita Kröger) und Jans Oles Ex-Freundin Sandra (Maren Rehbock) legen sich mächtig ins Zeug, während Frau Meisenbrot alles daran setzt, dass die Katze das Erbe bekommt.

Das letzte Wort dabei hat schließlich Nachlassverwalter Habermann (Friedrich Lührs). Wie bei einem Schwank üblich, gab es vor dem Schluss noch einige Verwicklungen, ehe doch alles zu einem guten Ende kam und Jan-Ole das Erbe behalten konnte. Souffleuse Petra Holdhaus, Silvia Trautmann (Maske) und Heidi Engelking (Technik) komplettierten das Erpensener Traumteam der Laiengruppe. Die Zuschauer waren begeistert und spendeten den Akteuren minutenlangen Beifall.

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