Kommune steckt Haushalt für 2018 ab / Umlagen belasten den finanziellen Bewegungsspielraum

Grünes Licht für Kuhfelder Bolzplatz

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Der Bolzplatz Kuhfelde von der Terrasse der Altmarkhalle aus gesehen. Rund 110 000 Euro wird laut Leskien (kl. Foto) die Sanierung des Platzes kosten. „Zehn Prozent der Finanzierung belaufen sich auf den Eigenanteil der Gemeinde Kuhfelde“, machte der Ortschef anhand von Zahlen fest. 

Kuhfelde / Leetze. Grünes Licht gibt es laut Bürgermeister Frank Leskien für den Kuhfelder Bolzplatz, der noch in diesem Jahr ausgebaut werden soll.

Eine 90-prozentige Förderung gilt dort als Glücksgriff aus Sicht der Vereine, der Sportler und der Feuerwehr, welche den Platz rege nutzen. Rund 110 000 Euro wird laut Leskien die Sanierung des Platzes kosten. „Zehn Prozent der Finanzierung belaufen sich auf den Eigenanteil der Gemeinde Kuhfelde“, sagte Frank Leskien. Fazit der jüngsten Gemeinderatssitzung in Leetze: Mit der Betreuung der umfangreichen Baumaßnahmen auf dem Bolzplatz soll zur Qualitätssicherung ein Ingenieurbüro beauftragt werden, hieß es. „Das müssen schon Fachleute überwachen. Für Laien ist das nicht machbar“, begründete der Ortschef.

Die Kommune steckte in Leetze auch den Haushalt für 2018 ab. Allgemeine Erkenntnis dort: Die satten Umlagen belasten den finanziellen Bewegungsspielraum der Gemeinde Kuhfelde. Frank Leskien machte das anhand von Zahlen der Haushaltsrechnung fest: Die Erträge belaufen sich hier auf 1 006 800 Euro. Die Aufwendungen umfassen dagegen 1 035 000 Euro. „Somit ergibt sich eine Differenz in Höhe von 28 200 Euro“, so Leskien und nennt gleichzeitig weitere Details. Diese betreffen die Verwaltungsumlagen von Altmarkkreis und Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf. Im Kreis stiegen sie im Vergleich zum Vorjahr von 290 000 Euro auf rund 378 000 Euro. Das sind 88 000 Euro mehr. In der Verbandsgemeinde erhöhten sich die Verwaltungsumlagen von 343 200 Euro auf 413 900 Euro in Kuhfelde. Damit ergibt sich eine Differenz in Höhe von 70 700 Euro. Insgesamt stiegen also die Umlagen um 158 000 Euro, was der Kommune stark zu schaffen macht.

Größte anvisierte Baumaßnahme ist in der Gemeinde Kuhfelde in diesem Jahr der Ausbau des 1900 Meter langen Ferchauer Weges. Die möglichen Finanzierungen eröffnen zwei Varianten: eine 65-prozentige Förderung über das Amt für Landwirtschaft, Flurneuordnung und Forsten beziehungsweise ein Mehrjahres-Projekt über den Kreis. „Dort könnten 90 Prozent Förderung für uns drin sein“, sagte Leskien. Die Sanierung des Ferchauer Weges wird voraussichtlich rund 270 000 Euro kosten.

Von Kai Zuber

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