Pferd war durch Fußboden über zwei Meter in Keller einer Scheune gefallen / Wehren retten Tier

Großeinsatz in Schmölau

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Der Wechsellader mit Kran hob das Pferd aus dem Keller heraus. Er wurde anstelle der Drehleiter eingesetzt. Mehrere Stunden hatten die 36 Feuerwehrmänner und neun Einsatzfahrzeuge mit der Rettungsaktion des Tieres zu tun. 

Schmölau. 36 Feuerwehrmänner und neun Fahrzeuge der Wehren Schmölau-Holzhausen, Diesdorf, Dähre und Klötze haben während eines Großeinsatzes am Dienstagabend ein in den Keller einer Schmölauer Scheune eingebrochenes Pferd gerettet (wir berichteten).

Während der Wechsellader von Klötze unterwegs zur Unfallstelle war, deckten die Einsatzkräfte vor Ort das Dach ab, damit der Kran das Pferd aus dem Keller heben konnte.

Das Tier hatte sich zuvor auf einem abgeschlossenen Hof Zugang zur Scheune verschafft. Es brach kurz darauf durch den dortigen Holzfußboden in das Untergeschoss. Dort war so eng, dass das große Tier sich kaum bewegen konnte. Durch den Einsatz der Feuerwehrleute konnte es nach Stunden aus dem Keller gerettet werden. Obwohl es rund zwei Meter in die Tiefe gestürzt war, blieb das Tier unverletzt.

Ein Feuerwehrmann lotste den Kran durch die Dachöffnung.

„Tierarzt Ulf Knoblauch wurde zuerst geholt, der dem Pferd ein Beruhigungsmittel verabreichte“, blickte Einsatzleiter Hans-Heinrich Bromann von der Feuerwehr Schmölau-Holzhausen auf den ungewöhnlichen Einsatz zurück. Um das Pferd aus seiner misslichen Situation zu befreien, wurde die Drehleiter der Klötzer Wehr angefordert. Doch diese kam nicht zum Einsatz. Ein Wechsellader mit Kran wurde stattdessen eingesetzt. Das Dach war dazu teilweise abgedeckt und Holzbretter beseitigt worden. „Wir konnten das Pferd nur durch ein Loch über das Dach befreien“, informierte Bromann.

Von Rüdiger Lange

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