Einsturzgefährdetes Fachwerkhaus in Apenburg wurde abgerissen

„Glupes Erben“ ist weg

Jede Menge Staub und jede Menge Holz und Ziegel: „Glupes Erben“ in Apenburg wurde gestern dem Erdboden gleich gemacht. Ein Abrissbagger fraß sich durch das Fachwerkgebäude. Umstehende Zuschauer bedauerten den Abriss. Fotos (2): Lüdemann
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Jede Menge Staub und jede Menge Holz und Ziegel: „Glupes Erben“ in Apenburg wurde gestern dem Erdboden gleich gemacht.
  • VonKatja Lüdemann
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klü Apenburg. Ein Hauch von Wehmut lag in der Luft, als der Abrissbagger sich gestern ans Werk machte und sich durch das alte Gemäuer fraß. „Glupes Erben“ in Apenburg wurde dem Erdboden gleich gemacht – und damit auch die ein oder andere Erinnerung der umstehenden Zuschauer.

Da wurde sich daran erinnert, wie früher auf dem Boden „Fangen“ gespielt wurde und wer alles in dem Haus gewohnt hat.

Ein Abrissbagger fraß sich durch das Fachwerkgebäude. Umstehende Zuschauer bedauerten den Abriss.

Seit über 20 Jahren steht das Fachwerkhaus nun leer. Ein Jahr, so schätzten es die Beobachter, wurde es in liebervoller Handwerksarbeit aufgebaut. Nur einen Tag hat es gedauert, um die Mauern einzureißen. Das Backstein-Fachwerk-Gebäude war einsturzgefährdet. Ein weiterer Denkmalschutz kam nicht in Frage.

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