ZBA verlegt Leerrohre / Vorverträge bis 31. Januar nötig

Glasfaser-Ausbau in der Altmark beginnt

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Mit einer Horizontalbohranlage werden die Löcher für die Leitungen in den Erdboden gebracht.

mei Altmark – Der Startschuss ist gefallen: In dieser Woche beginnt der Glasfaser-Ausbau in der Altmark. Der Zweckverband Breitband Altmark (ZBA) verlegt zusammen mit dem Partner GasLine eine sogenannte Leerrohr-Trasse.

„Es handelt sich dabei um die Hauptschlagader für die zukünftige Erschließung der Region mit ultraschnellem Internet“, sagte ZBA-Geschäftsführer Andreas Kluge zum Baustart am Montag in Waddekath (Diesdorf).

Die Trasse verläuft von Wittingen (Niedersachsen) nach Osterburg und soll im dritten Quartal des Jahres fertig sein. „Das ist nach langem Ringen ein sehr wichtiger Schritt des 140-Millionen-Euro-Projektes“, so Kluge weiter.

Die Zusammenarbeit mit GasLine sorge nicht nur für eine Beschleunigung des Glasfaser-Projektes, sondern helfe auch, etwa vier Millionen Euro ursprünglich veranschlagter Kosten zu sparen.

Voraussichtlich im letzten Quartal dieses Jahres soll der Bau des Glasfasernetzes in den einzelnen Projektgebieten dann offiziell beginnen. Dafür ist es notwendig, dass genügend Einwohner und Firmen Vorverträge mit dem zukünftigen Betreiber des Netzes, der DSN:Net, abschließen.

„Nur, wenn ausreichend Vorverträge abgeschlossen wurden, dürfen wir die einzelnen Gebiete mit einem Glasfasernetz versorgen“, sagte Kluge.

In diesen Tagen erhalten Einwohner und Firmen, die die einen Glasfaseranschluss bekommen können, per Post die dafür notwendigen Unterlagen. Kluge betont, dass es ohne den ZBA absehbar keine Glasfaseranschlüsse in der Altmark geben werde.

„Nur, wer bis zum 31. Januar 2019 einen Vorvertrag abschließt, kann kostenlos einen Anschluss bekommen“, appelliert Andreas Kluge abschließend.

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