Beetzendorfer Standesamt stellt heute noch Sterbeurkunden für Weltkriegsopfer aus

Gewissheit nach 70 Jahren

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Ein Blick auf das Rohrberger Mahnmal für Kriegsgefallene. Auch viele Jahrzehnte nach dem 2. Weltkrieg wollen Angehörige wissen, wo ihre Väter oder Großväter gestorben sind.

Beetzendorf. Die Statistik des Beetzendorfer Standesamtes weist für das vergangene Jahr (Stand: Ende November 2014) insgesamt 68 Sterbefälle auf – darunter auch zwei Kriegssterbefälle.

Wer verbirgt sich hinter diesen Todesfällen? Sind es eventuell Soldaten die bei aktuellen Auslandseinsätzen der Bundeswehr ihr Leben ließen? Diese Fragen stellte die AZ Ilona Giese vom Standesamt der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf.

Giese kann die so genannten Kriegssterbefälle genauer erklären. „Es handelt sich dabei um Gefallene und teilweise bis heute vermisste Soldaten aus dem 2. Weltkrieg“, berichtet die Standesbeamtin. Über die Wehrmachtsauskunftsstelle (WASt) – Deutsche Dienststelle für die Benachrichtigung der nächsten Angehörigen von Gefallenen der ehemaligen deutschen Wehrmacht in Berlin bekommt die Beetzendorfer Verwaltung eine so genannte Kriegssterbefallanzeige. „Das bedeutet, der Soldat hatte damals seinen Wohnsitz im Gebiet der heutigen Verbandsgemeinde“, erzählt Giese. [...]

Von David Schröder

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