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Gemeinderat stellt für Rohrberger Baugebiet Am See erste Weichen

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Von: Christian Reuter

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Baugebiet Am See in Rohrberg
Für das Baugebiet Am See in Rohrberg hat der Gemeinderat mit der Verabschiedung des Billigungs- und Auslegungsbeschlusses zum Entwurf des Bebauungsplanes die ersten Weichen gestellt. © Christian Reuter

Den Traum vom eigenen Haus zu verwirklichen, rückt für Interessenten für das Baugebiet Am See in Rohrberg näher: Der Gemeinderat hat während seiner jüngsten Sitzung den Billigungs- und Auslegungsbeschluss zum Entwurf des Bebauungsplanes verabschiedet und damit erste Weichen für das neue Baugebiet gestellt. Einige Details, zum Beispiel die Geschosshöhe der Häuser oder die Aufteilung der Grundstücke, müssen allerdings noch geklärt werden.

Rohrberg. „Wir sind in der zweiten Runde der Träger-Beteiligung“, informierte Birgit Izykowski vom Bauamt der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf. Bisher seien 19 Bauplätze genehmigt worden, die einzelnen Grundstücke seien mit etwa 1.000 Quadratmetern „nicht so klein“.

Durch das Baugebiet soll eine Stichstraße führen, die von der Breiten Straße über den Weg an den Fischteichen zu erreichen ist. Sie teilt das Gelände in zwei Hälften und endet in einem Wendehammer, führte die VG-Bauamtsmitarbeiterin aus.

Ratsherr Holger Robra wollte wissen, ob es vorgesehen sei, dass Baugebiet später in Richtung Osten zu erweitern. Man müsse bei Baugebieten 20 bis 30 Jahren in die Zukunft denken.

„Bisher waren wir uns alle einig, dass wir den Weg nicht komplett ausbauen. Er könnte aber bis zur Bundesstraße 248 verlängert werden“, erwiderte Bürgermeister Bernd Schulz. Doch zuvor müssten erst einmal alle Grundstücke verkauft sein.

Und Birgit Izykowski sagte dazu: „Es könnte sein, dass uns die Landesstraßenbaubehörde die Zufahrt dort nicht gestattet. Wir haben bisher auch noch keine Parzellierung gemacht.“ Anschließend gab es eine längere Diskussion darüber, wie die Häuser aussehen dürfen. Denn zu beachten sei, dass das Gelände nach Westen hin ein Gefälle aufweise. „Die Bebauung ist eingeschossig vorgesehen. Zwei Geschosse wurden von der Planerin als nicht so günstig angesehen“, erklärte Schulz.

Die VG-Bauamtsmitarbeiterin stellte klar, dass man durchaus auch mischen könne, also auf einem Teil des Baugebietes eingeschossige Häuser und auf dem anderem Teil zweigeschossige Wohnhäuser errichten könne. Die Entscheidung dazu müsse vor dem Satzungsbeschluss erfolgen, danach seien keine Änderungen mehr möglich, betonte Izykowski.

Sie verwies auch darauf, dass der Entwurf des Bebauungsplanes nach der Veröffentlichung im Amtsblatt „Findling“ von Mitte Juni bis Mitte Juli öffentlich ausgelegt werde. „Wir erlauben die Zweigeschossigkeit, das sollte zur Auslegung des Planes schon mit drin sein“, sagte der Bürgermeister. Schließlich würden sich einige Interessenten für ein Baugrundstück danach richten, hieß es aus der Runde. Neu in den Plan mit aufgenommen werden soll ebenfalls, dass Garagen nur innerhalb der Baugrenzen errichtet werden dürfen.

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