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Gemeinde Kuhfelde will E-Mobilität fördern

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Von: Christian Reuter

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Landrat Michael Ziche und E-Ladesäule
Landrat Michael Ziche präsentierte im Januar 2020 an der Kreisverwaltung in Salzwedel eine E-Schnellladesäule. Eine E-Ladesäule wünscht sich auch die Gemeinde Kuhfelde, die Anlage soll möglichst noch in diesem Jahr an der Turnhalle in Kuhfelde installiert werden. © AZ-Archiv / Christian Reuter

Das Jahr 2021 verlief in der Gemeinde Kuhfelde aus Sicht des Bürgermeisters Günther Serien überwiegend positiv. Einige Vorhaben konnten angeschoben oder umgesetzt werden. In diesem Jahr will die Gemeinde unter anderem für Straßenreparaturen und eine E-Ladesäule Geld ausgeben.

Kuhfelde. Bereits im vergangenen Jahr hatte es in der Gemeinde Kuhfelde mehrere Straßenreparaturen gegeben, unter anderem in Wötz. „Dort wurde eine Straße umfangreich saniert, die bis dahin noch nicht einmal richtig befestigt war“, berichtete Serien. Auch andere Straßen seien ausgebessert worden.

In diesem Jahr soll die Ortsverbindung zwischen Kuhfelde und Ferchau in Angriff genommen werden „Dazu wollen wir erneut Fördermittel beantragen“, informierte der Bürgermeister. Die Ausbesserungsarbeiten seien dringend notwendig, denn die Strecke weise teilweise mehrere Zentimeter tiefe Schlaglöcher auf.

Angeschoben worden war 2021 auch das Projekt E-Ladesäule für Kuhfelde (AZ berichtete). Das Vorhaben soll nun in diesem Jahr verwirklicht werden, als Standort ist der Bereich an der Turnhalle in Kuhfelde vorgesehen. Dazu gebe es bereites Gespräche mit mehreren Anbietern und der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf, erklärte Günther Serien.

Weiterhin sei 2022 eine umfangreiche Baumpflanzaktion geplant. Die Gemeinde wolle Bäume kaufen, die dann an verschiedenen Orten in den Boden kommen sollen.

Positiv sei im vergangenen Jahr auch gewesen, dass der Gemeindearbeiter für seine Tätigkeit einen Traktor mit Zubehör erhalten habe, führte Günther Serien aus. Freuen konnten sich ebenfalls die Kinder in Valfitz, denn der dortige Spielplatz erhielt neue Spielgeräte. Geld gab die Gemeinde 2021 auch aus, um einige anonyme Grabstellen auf den Friedhöfen zu sanieren.

Die wichtigsten Vorhaben für dieses Jahr sind schon genannt worden. Doch der Kuhfelder Gemeinderat hat darüber hinaus noch einen ganz besonderen Wunsch, wie der Bürgermeister verriet: ein Gerätehaus für die Feuerwehr. „Momentan nutzen die Kameraden eine Garage, die sie sich aber mit unserem Gemeindearbeiter teilen müssen, der dort seine Arbeitsgeräte unterstellt“, erklärte Serien. Dies sei natürlich kein erfreulicher Zustand. Deshalb solle das Gerätehaus auch in absehbarer Zeit errichtet werden. Schließlich gehe es darum, die Einsatzbereitschaft in der Region aufrechtzuerhalten. Und man würde damit auch die gute Entwicklung der Kinder- und Jugendfeuerwehr würdigen, so der Kuhfelder Ortschef.

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