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Dähre will 2022 kräftig ins Waldbad investieren

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Von: Christian Reuter

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Menschen im Freibad
Das Dährer Waldbad ist bei Jung und Alt sehr beliebt. Im kommenden Jahr will die Gemeinde kräftig in das Bad investieren. Das Geld soll in ein Absetzbecken zur Wasserreinigung und eine Photovoltaikanlage fließen. © AZ-Archiv

Die Gemeinde Dähre will im kommenden Jahr wieder kräftig ins Waldbad investieren. Insgesamt 180.000 Euro sind dafür im Haushalt vorgesehen, um ein Absetzbecken und eine Photovoltaik- (PV) Anlage zu errichten. Der Gemeinderat hat den Haushaltsplan für 2022 während seiner jüngsten Sitzung am Montag, 6. Dezember, in Fahrendorf mehrheitlich beschlossen.

Fahrendorf / Dähre. Große Sprünge kann die Gemeinde Dähre auch im kommenden Jahr nicht machen. Denn insgesamt sind im Investitionshaushalt nur 292.700 Euro eingeplant, davon allerdings schon 109.200 Euro für die Umlage an die Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf.

Größter Posten im Haushalt aber ist das Waldbad, in das 180.000 Euro fließen sollen, und zwar 100.000 Euro in ein Absetzbecken zur Reinigung des Wassers und 80.000 Euro in eine Photovoltaikanlage.

Um die Investitionen ins Waldbad finanzieren zu können, soll ein Kredit in gleicher Höhe, also 180.000 Euro, aufgenommen werden. „Die 100.000 Euro für das Absetzbecken stehen aber unter dem Sperrvermerk der Förderung“, betonte Dähres Bürgermeister Bernd Hane, und VG-Kämmerin Katrin Seidel, die als Gast an der Sitzung teilnahm, vermerkte dies auch in ihren Unterlagen.

Und Hane fügte noch hinzu: „Ohne Förderung machen wir es nur, wenn es gar keinen anderen Ausweg mehr gibt.“ Auf Nachfrage eines Ratsmitglieds erklärte der Bürgermeister, dass die Förderung durch das Leader-Programm 75 Prozent betragen würde.

Das Absetzbecken soll seinen Platz zwischen dem Pumpenhaus und dem Ablauf in die Dumme finden. Um dieses Vorhaben umzusetzen, müssten auch einige Pappeln gefällt werden.

Der Haushalt für 2022 wurde vom Dährer Gemeinderat mit sieben Ja- und zwei Nein-Stimmen beschlossen. Eine erfreuliche Nachricht konnte Bernd Hane noch mitteilen: Künftig wird die Gemeinde für die Straßenbeleuchtung deutlich weniger an Stromkosten bezahlen müssen, da die Leuchten auf LED umgerüstet werden sollen. „Bisher hatten wir etwa 15.000 Euro, demnächst werden es nur noch 5.000 Euro sein“, rechnete der Bürgermeister vor. Im Haushalt angesetzt seien aber erst einmal noch 10.000 Euro.

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