Bürgermeister Lothar Köppe: „Ich finde das mehr als gerecht“

Gemeinde Beetzendorf zahlt Wahlhelfern zusätzliches Essengeld

Auszählen von Wählerstimmen
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Auch das Auszählen der Stimmen gehört zu den Aufgaben eines Wahlhelfers. Die Gemeinde Beetzendorf sucht noch Wahlhelfer und zahlt als Anreiz zusätzlich 20 Euro zum Erfrischungsgeld von 25 Euro, das es vom Land gibt.
  • Christian Reuter
    VonChristian Reuter
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Die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag, der Volksvertretung der Bundesrepublik Deutschland, findet am 26. September statt. Zur Durchführung der Wahl sind Wahlhelfer unerlässlich. Auch in der Gemeinde Beetzendorf bilden sie das Fundament der Selbstorganisation der Wahl durch das Volk. „Wir brauchen dringend Wahlhelfer“, appellierte Beetzendorfs Bürgermeister Lothar Köppe während der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Zur Vorbereitung der Bundestagswahl plane man bisher mit sechs bis sieben Wahlhelfern pro Wahlbüro. „Ich möchte gerne neun statt nur sechs für Beetzendorf haben“, sagte Köppe. Und begründete dies damit, dass die Zahl der Wähler und damit auch die Belastung für die Wahlhelfer dort wesentlich größer sei als in kleineren Ortsteilen der Gemeinde. So gebe es beispielsweise in Mellin nur 150, dagegen in Beetzendorf aber 1.000 Wähler.

Für ihre ehrenamtliche Tätigkeit erhalten die Wahlhelfer nach Aussage des Bürgermeisters ein Erfrischungsgeld von 25 Euro. „Das ist Geld, das wir vom Land bekommen. Ich schlage vor, dass wir den Helfern zusätzlich zum Erfrischungsgeld noch 15 bis 20 Euro für ein Essen bezahlen“, erklärte Köppe. Und fügte noch hinzu: „Ich finde das mehr als gerecht, das wirft uns nicht um.“ Zumal bei der letzten Wahl in einigen Wahllokalen die Helfer von 7 bis 19 Uhr im Einsatz gewesen seien, ohne zwischendurch etwas essen zu können.

Es sei immer schwieriger, unter solchen Bedingungen noch Freiwillige zu finden, die sich einen ganzen Sonntag in ein Wahllokal setzen, um den Urnengang sicherzustellen.

Deshalb solle das zusätzliche Essengeld zumindest ein kleiner Anreiz sein, um bei der Wahl als Helfer mitzuwirken, meinte Lothar Köppe.

Schließlich schlug er vor, jedem Wahlhelfer zusätzlich 20 Euro zu geben, was vom Rat auch einstimmig angenommen wurde.

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