Vier Wege sollen für 140.000 Euro saniert werden

Gemeinde Beetzendorf will in die Infrastruktur investieren

Weg in Wohlgemuth
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Auch dieser Weg in Wohlgemuth soll ausgebaut werden. Darauf einigte sich der Beetzendorfer Bauausschuss. Der Kostenvoranschlag liegt bei 29 000 Euro.
  • Christian Reuter
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Die Gemeinde Beetzendorf will 140.000 Euro in die Infrastruktur investieren. Für das Geld sollen vier Wege ausgebaut werden, zwei in Beetzendorf, einer in Poppau und einer in Wohlgemuth. Darauf hat sich der Bauausschuss der Gemeinde Beetzendorf während seiner jüngsten Sitzung am Donnerstag, 9. September, verständigt.

Um sich über das Thema Wegebau zu informieren, waren die Ausschussmitglieder diesmal in der Gemeinde Dähre unterwegs. Dort schauten sie sich den Weg von Eickhorst nach Winkelstedt an, der 2019 ausgebaut worden war, allerdings als Sparvariante. Dort hatte man Lesesteine von Kartoffelfeldern aufgetragen und anschließend geschreddert und dadurch einen auch mit Pkw befahrbaren Schotterweg hergestellt.

Die Gemeinde Beetzendorf hatte 100.000 Euro in den Investitionshaushalt für den Wegebau eingestellt, erklärte Bürgermeister Lothar Köppe. Mit dem Geld sollen vier Wege ausgebaut werden: in Beetzendorf der Püggener Weg und der Weg zum Wirtschaftshof, in Poppau ein Teil der Ortsdurchfahrt und in Wohlgemuth ein Weg zu einem Anlieger.

In Wohlgemuth sahen sich die Ausschussmitglieder die Situation vor Ort an. „Der Weg wurde immer wieder aufgeschottert. Wollen wir hier nun richtig ausbauen oder wieder nur schottern?“, fragte der Bürgermeister in die Runde. Und verwies noch darauf, dass der betreffende Anlieger schon seit Jahren bezüglich des Ausbaus vertröstet werde.

Köppe habe für alle vier Wege bereits Kostenvoranschläge eingeholt. Demnach würde die Sanierung (Abfräsen und eine Asphaltdecke) 72.000 Euro kosten, und zwar vom Ortschild bis hinter die Kurve, wo das Kopfsteinpflaster beginnt. Beim Püggener Weg liegen die Kosten bei 17.000 Euro, beim Weg zum Wirtschaftshof bei 22.000 Euro und schließlich beim Weg in Wohlgemuth bei 29.000 Euro. Zusammen also 140.000 Euro, und damit 40.000 Euro mehr, als bisher im Haushalt geplant sind. „Entweder beschließen wir einen Nachtrag, oder wir machen erst mal nur drei Wege“, nannte Köppe die möglichen Optionen. Die Ausschussmitglieder sprachen sich für die Sanierung der vier Wege und damit auch für den Nachtrag aus. Der Gemeinderat muss das nun noch beschließen.

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