80 Prozent weniger Stromverbrauch

Gemeinde Beetzendorf rüstet viele Straßenlampen auf LED-Technik um

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Am Beetzendorfer Sportplatz stehen insgesamt noch sechs alte Straßenlampen, die noch umgerüstet werden sollen, weil sie zu viel Strom verbrauchen.

Beetzendorf – In der Gemeinde Beetzendorf geht das Umrüsten der Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Technik gut voran.

„Wir sind in den Ortsteilen zu 99 Prozent fertig beziehungsweise werden in diesem Jahr noch fertig“, sagte Bürgermeister Lothar Köppe während der jüngsten Sitzung des Bau-, Ordnungs- und Umweltausschusses.

Die Umrüstung läuft bereits das zweite Jahr. Bisher hat die Gemeinde Beetzendorf dafür rund 200 000 Euro in den Haushalt eingestellt. Ziel der Maßnahme ist es, die Energiekosten für die Straßenbeleuchtung deutlich zu senken. „Wir können mit einer Stromeinsparung von mindestens 80 Prozent rechnen“, erklärte der Bürgermeister.

Im Beetzendorfer Ortsteil Jeeben wurden fast alle Straßenlampen schon auf LED-Leuchten umgestellt. Damit lassen sich rund 80 Prozent Energie sparen.

Bisher wurden die Straßenlampen mit 80- und 120-Watt-Leuchten ausgestattet. Die neuen LED-Straßenlampen verfügen dagegen über 25- oder 20-Watt-Leuchten. In diesem und im nächsten Jahr wird sich das Umrüsten auf den Kernort Beetzendorf konzentrieren. Doch längst nicht alle Lampen müssen dort ausgetauscht werden. So lohne sich dies etwa in der Friedensstraße nicht, wo es noch relativ neue, energiesparende 35-Watt-Leuchten gebe, sagte Köppe. Nach Auskunft des Planers, der den Ausschuss über den Stand der Umrüstung informierte, bringe es nichts, daraus Leuchten mit 25 oder 20 Watt zu machen. Denn der Austausch koste pro Leuchte 250 bis 300 Euro.

Sinnvoll sei es dagegen, sieben Straßenlampen in der August-Bebel-Straße zu wechseln, und zwar die Masten und die Leuchten. Allerdings seien dort nur die Mastköpfe förderfähig, betonte der Planer. Die Kosten für die Masten müsse die Gemeinde alleine tragen.

Auch bei den sechs Leuchten mit Stahlrohrmasten am Audorfer Weg rät der Planer zum kompletten Austausch. Umgerüstet werden müssten auch die sechs Lampen auf dem Parkplatz an der Sporthalle und zwei Leuchten auf dem Festplatz an der Tangelner Straße. Außerdem sollen noch Einzelleuchten ausgetauscht werden: am Apenburger Hof, in der Gartenstraße und vor dem Feuerwehrgerätehaus in Bandau.

Der Planer wies im Ausschuss darauf hin, dass für die noch ausstehenden Arbeiten Fördermittel für 2020 beantragt werden können, aber nur noch bis Ende September. Bürgermeister Lothar Köppe zeigte sich zuversichtlich: „Wir schaffen das bis dahin.“

VON CHRISTIAN REUTER

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