Stölpenbad: Öffnung zum 1. August angestrebt

Es geht voran

Der Beetzendorfer Bauausschuss traf sich mit Einwohnern im derzeit sanierten Stölpenbad. Andreas Lein (3.v.r.) berichtete vom aktuellen Stand, Bürgermeister Heinrich Schmauch (5.v.r.) blickte voraus.

Beetzendorf. Was das Hochwasser in Ostdeutschland mit dem Stölpenbad in Beetzendorf zu tun hat, haben am Dienstagabend Mitglieder des Bauausschusses der Gemeinde Beetzendorf und Gäste im Bad erfahren.

Einige Edelstahlteile, also Leitern und Geländer, fehlen noch, da der thüringische Hersteller durch die Flut Lieferprobleme bekommen habe, sagte Andreas Lein vom Planungsbüro. Vielleicht seien diese in zwei Wochen da, dann könne das Becken gefüllt werden. Da das Becken mit Folie ausgekleidet ist, müssen vor dem Füllen erst die Leitern angebracht werden. „Folie“ klingt nicht sehr fest, aber laut Andreas Lein halte diese rund 30 Jahre, wovon 15 garantiert seien. Auch andere Bauarbeiten wie der Weg zu den Umkleidekabinen und Stauden sollen in zwei Wochen erledigt sein. Die Freigabe des Badewassers durch das Gesundheitsamt dauere eine Woche, schätzen die Beetzendorfer. Dank der Feuerwehr, einem Tanklöschfahrzeug und 5000 Litern Wasser wurden jetzt die Filter gespült. Auch die Biogasanlage, durch die das Wasser beheizt werden kann, ist angeschlossen.

Bürgermeister Heinrich Schmauch betonte: „Der schnellstmögliche Zeitpunkt zum Öffnen wird angestrebt.“ Der Winter habe die Öffnung deutlich verzögert: „Sonst wäre der 1. Juni, der Kindertag, machbar gewesen.“ Das Ziel sei nun das Öffnen im August und September. „Wenn der Oktober golden wird, dann ist einer Verlängerung der Öffnung nichts entgegenzusetzen“, fügte er hinzu. Als die Frage nach einer Kinderrutsche aufkam, sagte Schmauch, man denke darüber nach, aber die käme nicht mehr dieses Jahr. Künftig gibt es zwischen Schwimmer-- und Nichtschwimmerbecken eine Liegefläche, geeignet für bis zu drei Sonnenstühle. Die Preise bleiben dieses Jahr übrigens gleich denen des Vorjahrs, wobei vielleicht keine Familienkarten angeboten werden, weil das für zwei Monate nicht lohne.

Von Steffen Hamann

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