Absperrband: Dachziegel des Kulturhauses locker

Gefahr für Passanten und Radfahrer am Ruinen-Areal in Beetzendorf

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Vorsicht Dachschaden: Früher war das Kulturhaus ein beliebter Treffpunkt, heute ist die Ruine eine Gefahr.

Beetzendorf – Ein rot-weißes Absperrband flattert derzeit entlang des Kreisverkehrs direkt gegenüber des Beetzendorfer Bahnhofes. Gefahr ist dort im Verzug.

Passanten und Radfahrer sind gefährdet, denn von oben könnten lockere Dachziegel herunterfallen und Menschen treffen.

Warnbaken und Absperrband zwischen Kulturhaus und Steffens-Villa: Passanten und Radfahrer sind in Beetzendorf gefährdet, denn von oben könnten lockere Dachziegel und Steine herunterfallen und Menschen treffen.

Neben der sogenannten Steffens-Villa mit ihrem ausgebrannten Dachstuhl ist auch das einstige Beetzendorfer Kulturhaus komplett marode. Das Dach ist teilweise eingestürzt und das Gebälk im Inneren den Witterungseinflüssen schutzlos ausgeliefert. Wie die Altmark-Zeitung erfuhr, gehören das Bahnhofshaus und das einstige Kulturhaus samt Ex-Diskothek „Enjoy“ ein und derselben Person, die sich überwiegend in Vietnam aufhalten soll (wir berichteten).

Nach dem Bahnhofsgebäude habe der sich zeitweise in Asien aufhaltende Mann auch das marode, graue Kulturhaus erworben. Einen traurigen Anblick bietet in Beetzendorf der Zustand des alten Kornspeichergebäudes (ebenfalls Privatbesitz) sowie des nahezu gesamten Bahnhofskomplexes.

Ehemals ein architektonisches Prunkstück, ist der Beetzendorfer Bahnhof heute eine mit Graffiti verunstaltete Brandruine. Teilweise ist das Objekt, welches mit seinen immer noch regensicheren Schleppdächern zeitweise als Treffpunkt der Beetzendorfer Jugend diente, für jedermann frei zugänglich.

Zum unseligen Ensemble der abrissreifen Ruinen am Beetzendorfer Bahnhof gesellt sich in bedauerlicher Weise auch noch die Steffens-Villa des Stölpenbad-Initiators. Diese Beetzendorfer Brandruine galt einst als eines der schönsten Häuser der Region überhaupt. Heutzutage ist das gesamte Areal am Beetzendorfer Bahnhof nicht nur eine Gefahr für spielende Kinder, sondern mittlerweile auch für Passanten.

Bereits mehrmals beschäftigte das leidige Thema auch den Beetzendorfer Gemeinderat, doch bislang hat sich wenig getan.

VON KAI ZUBER

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