Gerätehaus wird umgerüstet / Alte Nachtspeicheröfen haben ausgedient

Gasheizung für Winterfelder Wehr

Das Feuerwehrgerätehaus in Winterfeld erhält eine neue Gasheizung. Diese wird die alten Nachtspeicheröfen ersetzen. Die Ausschreibung ist erfolgt, die Umsetzung der Maßnahme wird wohl bis Anfang 2021 dauern.
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Das Feuerwehrgerätehaus in Winterfeld erhält eine neue Gasheizung. Diese wird die alten Nachtspeicheröfen ersetzen. Die Ausschreibung ist erfolgt, die Umsetzung der Maßnahme wird wohl bis Anfang 2021 dauern.

Winterfeld – Das Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr in Winterfeld erhält eine neue Gasheizung.

„Die Ausschreibung ist bereits erfolgt, der Gasanschluss wurde schon im Februar gelegt“, informierte Michael Olms, Bürgermeister der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf-Diesdorf, im jüngsten VG-Rat.

„Die bisherigen Nachtspeicheröfen waren Energiefresser gewesen, eine Gasheizung ist effizient und gut regelbar“, begründete Olms die Investition. Auf die Ausschreibung seien vier Angebote eingegangen, die nun geprüft würden, teilte VG-Bauamtsleiter Markus Starck auf AZ-Nachfrage mit.

Im nächsten Verbandsgemeinderat, der voraussichtlich am 9. Dezember stattfinden wird, soll die Vergabe der Arbeiten beschlossen werden. Die Umsetzung der Baumaßnahme werde wohl noch in diesem Jahr beginnen, aber erst Anfang 2021 abgeschlossen werden können. Die VG werde eine fünfstellige Summe investieren.

Das Feuerwehrgerätehaus in Rohrberg erhielt bereits in diesem Jahr eine neue Gasheizung. Auch dort gab es vorher Nachtspeicheröfen. Genauso wie in Apenburg, dort soll die Umrüstung auf eine Gasheizung im kommenden Jahr erfolgen, sagte Markus Starck. „Abgeschlossen sind die Malerarbeiten in der Fahrzeughalle in Mehmke, das war aber keine Investition, sondern lief über die Unterhaltung“, erklärte der Bauamtsleiter. Schritt für Schritt werde die Verbandsgemeinde alle Gerätehäuser wieder auf Vordermann bringen.

Nur noch Einsatzdienst

Seit dem 2. November befinden sich die Feuerwehren der VG aufgrund der Corona-Beschränkungen nur noch im Einsatzdienst, hatte Michael Olms beim kürzlichen Pressegespräch mitgeteilt. Das heißt, eine Ausbildung der Kameraden könne zurzeit nicht stattfinden. Selbst interne Feuer seien nicht mehr erlaubt, also das kontrollierte Abbrennen von angesammeltem trockenem Holz ohne die Anwesenheit von Gästen. „Wir müssen die Einsatzbereitschaft gewährleisten. Wir können uns nur durch Einschränkungen selbst schützen“, begründete der VG-Bürgermeister die Maßnahmen.

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