Wohnhaus-Sanierung des Diesdorfer Museumsgründers hat derzeit keine Priorität

Ganz unten auf der Leader-Liste

+
Heute zählt das Dokter-Voadder-Haus in der Diesdorfer Bauernstraße zu den Schandflecken im Ort. Vor allem der Balkon und die übrigen Holzkonstruktionen sind in einem schlechten Zustand.

zu Diesdorf. Es ist eines der architektonisch ungewöhnlichsten und zugleich bekanntesten Häuser in Diesdorf überhaupt: Das ehemalige Wohnhaus des Landarztes und Museumsgründers Dr. Georg Schulze, der im Volksmund auch Dokters Voadder genannt wird.

Der Diesdorfer hatte 1911 maßgeblich den örtlichen Wohlfahrtsverein gegründet, welcher den Grundstein für die Errichtung der Badeanstalt und des Freilichtmuseums legte. Dr. Schulze gilt bis heute als prominentester Diesdorfer, weshalb sich der Flecken auch den Erhalt seines um 1925-1930 im Schweizer-Stil errichteten Wohnhauses auf die Fahnen geschrieben hat.

Wie Bürgermeister Fritz Kloß auf Anfrage der AZ sagte, rangiere das Vorhaben zum Ausbau und der Sanierung des Objektes jedoch ganz unten und „in Klammern“ auf der Leader-Projektliste der regionalen Fördervorhaben. „Wir müssen uns als Kommune erst einmal um die Vorhaben kümmern, die wir begonnen haben und die erst einmal fertig gestellt werden sollten“, so der Ortschef. Gemeint sind damit neben dem Darre-Ausbau die Errichtung eines neuen Sanitär- und Umkleidetraktes im Erlebnisbad. [...]

Lesen Sie mehr dazu im E-Paper und in der Printausgabe der Altmark-Zeitung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare