„Ich wünsche mir mehr Besucher“

Gästezahl im Apenburger Waldbad so durchwachsen wie das Wetter

Die Besucherzahl im Apenburger Waldbad hält sich seit der Saisoneröffnung am 15. Juni noch in Grenzen. Gestern fanden bis 15.20 Uhr nur 29 Gäste den Weg ins Bad. Am bisher besten Tag noch im Juni waren es 200.
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Die Besucherzahl im Apenburger Waldbad hält sich seit der Saisoneröffnung am 15. Juni noch in Grenzen. Gestern fanden bis 15.20 Uhr nur 29 Gäste den Weg ins Bad. Am bisher besten Tag noch im Juni waren es 200.

Apenburg – Seit dem 15. Juni lädt das Waldbad in Apenburg wieder zum Besuch ein. Scheinbar haben das viele noch gar nicht mitbekommen.

„Die Besucherzahlen sind so durchwachsen, wie das Wetter bisher in dieser Saison“, sagte Ninett Schneider, Bürgermeisterin der Gemeinde Apenburg-Winterfeld, gestern auf AZ-Nachfrage.

„Ich hätte gedacht, dass die Bäder mehr genutzt werden, weil viele ja in diesem Sommer nicht in den Urlaub fahren.“ Vielleicht seien die Leute auch verwöhnt, „viele haben einen Pool zu Hause“. Die Bürgermeisterin wünscht sich mehr Besucher und verweist auf den Standortvorteil des Apenburger Bades: „Bei uns ist viel Platz. “.

Den Überblick über die Gästezahlen hat Andrea Burba, die an der Kasse sitzt. „Im Schnitt kommen täglich 60 bis 70. Darunter sind auch Leute aus Salzwedel, die den Schatten und die große Fläche bei uns zu schätzen wissen.“ Ab 17 Uhr sei der Eintritt ins Bad zum halben Preis möglich, dies werde gut angenommen. An der Kasse werden auch Eis, Süßigkeiten und Getränke verkauft, was vor allem die Kinder freut.

Für Ordnung und Sicherheit im Bad ist der Rettungsschwimmer Emanuel Schwarz zuständig, der zur Diesdorfer Ortsgruppe der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) gehört.

Auch in Apenburg gelten die bekannten Abstands- und Hygieneregeln. Die Duschen im Gebäude dürfen nicht benutzt werden, die Toiletten schon, aber jeweils nur von einer Person. Neben dem Schwimmer- und dem Nichtschwimmerbecken gibt es ein Planschbecken für die jüngsten Gäste. Im Schwimmerbecken darf nur das eine von zwei Ein-Meter-Sprungbrettern genutzt werden, der Drei-Meter-Sprungturm ist gesperrt. Die Backwaren-Verkäuferin Sabine Fischer kommt jeden Tag ins Bad und schwimmt dann etwa 45 Minuten durch. „Das ist für mich ein schöner Ausgleich zur warmen Backstube“, sagte sie. Das Apenburger Waldbad hat täglich von 13 bis 19 Uhr und am Wochenende von 11 bis 19 Uhr geöffnet. VON CHRISTIAN REUTER

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