Flair des Mittelalters

Apenburg: Ein Fest für kleine Ritter

Zwei Kinder kämpfen mit hölzernen Schwertern.
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Die kleinen Apenburger Ritter und Burgfräulein Helena und Johannes freuten sich bereits auf das Fest für kleine Kämpfer.
  • VonKai Zuber
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Es regt sich so langsam im altmärkischen Kulturbereich. Nach ersten Veranstaltungen gibt es fast täglich Hinweise auf neue.

Leider trifft das für das Apenburger Burgfest in diesem Jahr nicht zu. Der Veranstalter, die „Siegel von Apenburg gGmbH“, sah sich aus verschiedenen Gründen gezwungen, diese seit vielen Jahren in der Gemeinde feste Kulturgröße abzusagen (wir berichteten).

Apenburg – Doch gibt es einige Apenburger, die vor allem den Kindern den Flair des Mittelalters für das erste Septemberwochenende erhalten wollten. Und mit der Apenburger Schützengilde 1825 e.V., die sich auch im Bogenschießen einen Namen gemacht hat, fand sich ein geeigneter Träger der Veranstaltung. Gildemitglied Andreas Rackwitz erklärte sich bereit, mit Freunden und Bekannten am ersten September-Wochenende ein mittelalterlich orientiertes Fest zu organisieren, bei dem die Kinder im Mittelpunkt stehen. „Aber natürlich sind die erwachsenen Familienangehörigen genauso willkommen“, informierte Peter Kintzel von der Arbeitsgruppe „Alte Burg“. Heerlager voller rauhbeiniger Ritter, reisende Händler und Musiker, Beutelschneider, spannende Wettkämpfe, Bogenschießen und -turnier, das Apenburger Burgtheater mit einem neuen Stück für Kinder – all das gibt es bei dem Fest. Und selbstverständlich wird auch für „Wanst und Kehle“ gesorgt, auch wenn dabei der eine oder andere kulinarische Ausflug in modernere Zeiten unternommen wird. Natürlich müssen bei allem die behördlichen Auflagen beachtet werden. Aber Ritter Racki und seine Mannen hoffen dennoch auf ein schönes Wochenende am 4. und 5. September für die Großen und die „Noch-nicht-ganz-aber-bald-schon-Großen“.

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