Straßen leiden unter der Witterung / Schnelle Lösung: Kaltasphalt

Frost reißt Löcher

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Auch in Apenburg wies die Landstraße schon vor dem Winter größere Schäden auf. Die Frostperiode hat die Situation weiter verschlimmert. Einige weitere Schlaglöcher kamen hinzu.

ds Beetzendorf. Der strenge Frost sowie Schneefall und Eisregen zuvor haben bereits jetzt auf den Straßen im Gebiet der Verbandsgemeinde Beetzendorf-Diesdorf an einigen Stellen deutliche Spuren hinterlassen.

Vor allem dort, wo der Straßenbelag schon porös und mit Löchern und Flicken übersäht war, entstanden weitere Schadstellen. Gefährlich für die Stoßdämpfer der Autos, aber auch für Fahrradfahrer. Einige Zentimeter tief können die Schlaglöcher schon sein. So auch in Apenburg auf der Ortsdurchfahrt.

Auf Anfrage der Altmark-Zeitung beschreibt Dieter Kraus, Bauamtsleiter des Altmarkkreises, das Vorgehen seiner Mitarbeiter im Außendienst. „Wir entscheiden zur Zeit bei jedem Schlagloch im Einzelfall“, erklärt Kraus. So werde nur im äußersten Notfall, also wenn mehr als nur die Straßendecke aufgerissen ist, sofort mit Kaltasphalt verfüllt. „Da versuchen die Bauarbeiter die Ränder einigermaßen sauber zu machen. Der Kaltasphalt ist aber deutlich besser als Split, auch wenn er nur eine etwas längere Haltbarkeit hat“, erzählt der Bauamtsleiter. Überhaupt sei die Straßenaufsicht ständig unterwegs und könne kleinere Schäden auch sofort reparieren. „Doch wir können nicht überall sein“, betont Kraus und hofft auch auf Hinweise der Bürger. Bei ihm können diese natürlich nur für Kreisstraßen eingehen, für Land- und Bundesstraßen ist der Landesstraßenbaubetrieb zuständig.

„Die schlimme Phase für den Asphalt kommt jedoch erst noch“, warnt Dieter Kraus vor schnell wechselnden Tau- und Frostperioden. „Wenn das Tauwasser tagsüber in die offenen Poren eindringt, reißt es nachts bei Minusgeraden erst richtige Löcher in die Straßen“, weiß Kraus und hofft, dass die Schäden in diesem Winter im Rahmen bleiben.

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