Verbandsgemeinde feilt noch am neuen Online-Bürgerservice

Fragen aus dem Internet

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Die Eichen an der Bushaltestelle in Hohengrieben: Dort haben Anlieger bei „Sags uns einfach“ die morschen Äste moniert. Der Fall ist aktuell noch in Bearbeitung.

Beetzendorf / Diesdorf. „Sags uns einfach!“ – so heißt das für viele Bürger noch neue Serviceforum der Verbandsgemeinde (VG) Beetzendorf / Diesdorf im Internet. Die VG feilt derzeit an der Verbesserung ihres Angebots an die Einwohner.

„Wollen Sie Ideen und Hinweise unkompliziert an die Verwaltung übermitteln, so haben Sie hier die Möglichkeit“, heißt es einleitend auf der Internetseite.

Bürgermeister Michael Olms.

Egal ob es um Hundedreck, illegale Müllkippen, fehlende Verkehrsschilder, Gefahrenherde für Kinder, noch hängende Wahlplakate, defekte Straßenlampen, Probleme bei Bauarbeiten oder trockene Äste geht – dort können die Bürger die Verwaltungsorgane oder die Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden unbürokratisch um Hilfe bitten.

Das Forum und die Maske zur Bestandsaufnahme der Anfragen wird bereits rege genutzt. Derzeit gibt es 57 Anregungen und kritische Fragen von Einwohnern im Internet.

„Neben dem Datum der Mitteilung können die Bürger auch in der Statusspalte den Bearbeitungsstand erkennen“, erklärt VG-Bürgermeister Michael Olms. Dabei räumt er ein, dass es noch Verbesserungspotenzial gebe, denn nicht immer seien als abgeschlossen markierte Punkte in der Praxis auch wirklich realisiert. „Wir sind dran, das zu verbessern“, so Olms.

Ein Beispiel kommt aus Hohengrieben. Dort haben Anlieger bei „Sags uns einfach“ die morschen Äste an der Buswendeschleife moniert. Denn obwohl die Sache laut Maske im Internet einige Zeit auf „abgeschlossen“ stand, gab es die morschen Äste noch immer. Mittlerweile ist die Sache wieder „in Bearbeitung“. „Wir haben diese Plattform vom Land zur Verfügung gestellt bekommen. Sie ist überall gleich, doch wir versuchen, die Rückkopplung besser hinzubekommen, damit die Bürger die Rubrik auch gerne und rege nutzen“, so Bürgermeister Olms abschließend.

Von Kai Zuber

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