„Diesdorfer“ erweitert seine Produktionsstätte

Fördermittel für Destille

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Staatssekretär Thomas Wünsch (v.l.) besuchte die Diesdorfer Süßmost-, Weinkelterei und Edeldestille GmbH und überreichte den Geschäftsführern Stefan und Matthias Schulz den Förderbescheid.

was Diesdorf. Die Diesdorfer Süßmost-, Weinkelterei und Edeldestille GmbH erweitert mit einer Investitionssumme von rund 3,4 Millionen Euro ihre Produktionsstätte. Das traditionelle Familienunternehmen aus dem Altmarkkreis Salzwedel errichtet eine zweite Abfüllanlage.

Das Land unterstützt den Ausbau dabei mit knapp 1,2 Millionen Euro aus der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“.

Der Diesdorfer Betrieb bietet ein umfangreiches Angebot verschiedenster Säfte, Weine und Spiritousen. 

Zum Überreichen des Förderbescheids besuchte Staatssekretär Thomas Wünsch gestern den Betrieb. Die beiden Geschäftsführer Matthias und sein Vater Stefan Schulz erklärten ihrem Gast die verschieden Produktionsschritte und zeigten ihm das vielfältige Angebot. Stefan Schulz hob die hohe Treue seiner Kundschaft hervor: „Ich habe hier Kunden, die sagen, sie kommen schon seit 70 Jahren zu uns.“ „Seit vier Jahren sind wir zudem auch BIO-zertifiziert“, ergänzte Sohn Matthias und fügte hinzu: „Auch online vertreiben wir unsere Produkte. Besonders hochwertige Säfte laufen da sehr gut.“ Die Betreiber setzen dabei auf Regionalität mit heimischem Obst und Nachhaltigkeit durch beispielsweise Glasflaschen.

„Das Unternehmen hat sich sehr positiv entwickelt. Die stetigen Investitionen in neue Anlagen und innovative Erzeugnisse sowie der starke Fokus auf Regionalität zahlen sich aus. Das weitere Wachstum dieses Unternehmens unterstützen wir gern und kraftvoll. So gibt es für die aktuelle Erweiterung auch den höchstmöglichen Fördersatz, so Wünsch.

Die neue Abfüllanlage, dessen Fertigstellung für den Spätsommer dieses Jahres geplant ist, soll am Diesdorfer Ortsrand an der Wittinger Straße entstehen. Dadurch kann dank neuester Technik höhere Stundenleistungen erzielt und individueller abgefüllt werden. Der Betrieb beschäftigt derzeit 14 Mitarbeitern. Im Zuge der Erweiterung sollen fünf weitere Arbeitsplätze geschaffen werden.

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