Feuerwehren meisterten Bewährungsprobe

Gas-Havarie in Beetzendorf

Alles war weiträumig abgesperrt: Am Freitag legte eine Gas-Havarie Beetzendorf lahm.
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Alles war weiträumig abgesperrt: Am Freitag legte eine Gas-Havarie Beetzendorf lahm, doch die Feuerwehren der VG meisterten die Bewährungsprobe mit Bravour.
  • VonKai Zuber
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Das Zentrum von Beetzendorf wurde am Freitagnachmittag zu einer Art Mausefalle, nachdem bei Suchschachtarbeiten für eine Glasfaserleitung auf Höhe des Steinweges zwischen Sparkasse und dem ehemaligen China-Restaurant eine Gasleitung getroffen worden war.

Beetzendorf – Gas strömte aus, und um 14.22 Uhr löste die Leitstelle Alarm aus. Die gefährliche Gas-Havarie mit hoher Explosionsgefahr legte nahezu ganz Beetzendorf lahm. Nichts ging mehr im Durchgangsverkehr, denn die alarmierten Feuerwehren von Wallstawe, Tangeln, Apenburg, Rohrberg und Beetzendorf mussten die Gefahrenstelle in einem Umkreis von etwa 300 Metern komplett abriegeln.

Für mehrere Stunden war dort alles dicht, Anwohner mussten evakuiert oder umquartiert werden. „Die Feuerwehren der Verbandsgemeinde meisterten diese Bewährungsprobe mit Bravour“, lobte VG-Bürgermeister Michael Olms. Hinzu kam die Hilfe des DRK-Sanitätszuges, der Polizei und des zuständigen Energieversorgers Avacon. Rund 20 Einwohner, darunter ein bettlägeriger Patient, wurden von Einsatzkräften, dem Stab unter Leitung von Michael Olms und Verwaltungsmitarbeitern betreut. Die Einsatzleitung lag bei Johannes Fritsche.

„Das Ganze lief ab wie ein Länderspiel und hat sehr gut geklappt. Zum Glück ist nichts passiert, sodass der Einsatz für uns am Ende auch eine gute Katastrophenübung war“, sagten VG-Wehrleiter Ronny Runge und Feuerwehr-Koordinator Bert Juschus.

„Wir konnten aber auch sehen, wo wir nachjustieren müssen“, ergänzte Michael Olms. Der Einsatz, den es in dem Umfang so noch nicht in der Verbandsgemeinde gegeben hatte, dauerte am Freitag bis etwa 22.30 Uhr.

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