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Feuerwehr Fahrendorf kämpft zu Pfingsten bei Deutschen Meisterschaften

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Von: Kai Zuber

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Die Feuerwehr Fahrendorf startet am Pfingstsonntag bei den Deutschen Feuerwehr-Meisterschaften in Thüringen. Dafür wird auf der 100 Meter langen heimischen „Rennbahn“ regelmäßig geübt. © Kai Zuber

Die Feuerwehr Fahrendorf startet am Pfingstsonntag, 5. Juni, bei den Deutschen Feuerwehr-Meisterschaften in Mühlhausen (Thüringen). Dafür wird auf der 100 Meter langen heimischen „Rennbahn“ am Dorfrand regelmäßig geübt. Jeder Handgriff muss sitzen, denn es geht bei der zu bewältigenden Disziplin, dem Löschangriff nass, um hundertstel Sekunden.

Fahrendorf. Ein Kernteam von elf Kameraden ist dabei: Sieben von ihnen bilden die Mannschaft und weitere vier sind Ersatz. An den Start werden gehen: Tino Nieber, Tobias Elfert, Marco Polzin, Martin Schnobbel, Matthias Vogt und David Vierke.

Die nicht minder wichtige Ersatz-Truppe besteht aus Robert Gottschalk, Thomas Polzin, Dirk Nieber und Christian Boohs. 2019 hatte sich das schnelle Team aus Fahrendorf bei den Landesmeisterschaften in Teutschenthal für das Ticket zur Deutschen Meisterschaft qualifiziert, doch dann machte Corona den Plänen zwei Jahre lang einen Strich durch die Rechnung.

Derzeit wird in der „heißen Phase“ des Trainings zwei bis vier Mal pro Woche jeweils zwei bis acht Stunden lang an der Taktik gefeilt. Jeder Griff, jeder Kniff wird geübt, bis alles sitzt. Vom Falten der Schläuche, dem wichtigen Kuppeln und der korrekten Lage der Sauglängen – alles wird tausendmal durchexerziert, bis am Zielgerät endlich das Licht aufblinkt.

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Training in Fahrendorf: Jeder Handgriff muss sitzen, denn es geht bei der zu bewältigenden Disziplin, dem Löschangriff nass, um hundertstel Sekunden. © Kai Zuber

Dazu kommen Unwägbarkeiten wie Wind und Lufttemperatur, die es zu beachten gilt. Egal wie am Pfingstsonntag alles kommt, am Pfingstmontag soll in Fahrendorf die Teilnahme-Premiere des Teams an den Deutschen Meisterschaften gefeiert werden.

2003 war das „Väter-Team“ aus Fahrendorf Landesmeister in Sachsen-Anhalt, 2019 holte dann das jetzige Team den Pott auf Landesebene. Etliche vordere Plätze gab es in anderen Jahren außerdem. Beim Löschangriff nass wird es zwei Läufe geben, der beste wird gewertet. „Die Konkurrenz in Mühlhausen wird sehr hart sein. Wir wollen daher bewusst den Ball flach halten und freuen uns dann umso mehr, wenn alles gut klappt“, betont Team-Mitglied Marco Polzin.

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