Freilichtmuseum mit hunderten Besuchern und stilvollem Programm

Festlich, historisch, einmalig

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Klein Emil aus Plastau genoss mit Papa Tilo eine Fahrt auf dem Karussell. Die Familie war begeistert vom Museum.

Diesdorf. Dieses Erfolgskonzept ging auf: Eine Mischung aus heimeligem Weihnachtsflair, zahlreichem Kinder- und Kulturangebot, buntem Markttreiben und einer ausgeklügelten überregionalen Werbestrategie sorgte wieder einmal für ein zugeparktes Diesdorf.

Historisch, festlich, einzigartig – der Weihnachtsmarkt im Freilichtmuseum lockte am Wochenende hunderte Besucher. Geboten wurde ein stilvolles Mammut-Programm.

In der Hilmsener Scheune konnten die Kleinen unter Leitung von Alfred Henke und Karl Schindler zum Advent sägen, basteln und hämmern. Wenige Meter weiter durften sie Lamas streicheln, Stockbrot backen oder dem Augsburger Zelttheater lauschen.

Dutzende Sicherheitskräfte von Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt sorgten für einen reibungslosen Ablauf und konnten ein komplettes Parkchaos an der Molmker Straße verhindern. Wer es tatsächlich bis in das Museum geschafft hatte, wurde reich belohnt, auch wenn es am Sonnabend bei einem halbstündigen Stromausfall duster wurde.

Im Lebkuchen-Hexenhaus durften die Knirpse ihre eigenen Plätzchenkreationen in den von Manfred Heiser vorgeheizten Ofen schieben. Max (r.) aus Salzwedel war mit von der Partie.

Vor allem die Kleinen kamen auf ihre Kosten: In der Hilmsener Scheune konnten sie unter Leitung von Alfred Henke und Karl Schindler zum Advent sägen, basteln und hämmern.
Im Püggener Haus ließen die Salzwedeler Eisenbahn-Modellbaufreunde ihre schönsten Lokomotiven über die Gleise rattern, der Weihnachtsmann schaute mehrmals vorbei und im Lebkuchen-Hexenhaus durften die Knirpse ihre eigenen Plätzchenkreationen in den von Manfred Heiser vorgeheizten Ofen schieben.

Für festliche Weihnachtsmusik sorgten unter anderem das Bläserquartett aus Salzwedel, die Blechbläser der Kreismusikschule, die Posaunenchöre Salzwedel und Wittingen, Heiner Kamieth aus Jübar, die Diesdorfer Grundschüler sowie die Flötenspieler im Torhaus Vissum.

Hunderte Besucher drängelten sich an beiden Tagen des historischen Weihnachtsmarktes durch das weitläufige Areal. Vor allem die Kleinen kamen auf ihre Kosten.
Sie freuten sich am Sonnabend über das tolle Lebkuchen-Hexenhaus im Museum: Familie Muschik mit Kindern aus Voitze.

Aber auch ganz spezielle Nischen gab es im Museum, damit auch die Blueser, Country-Fans und Rocker der älteren Generation auf ihre Kosten kamen: „Piano Man“ von Billy Joel oder „Let it be“ von den Beatles ließ Reinhard Klopp aus Estedt bei Gardelegen weihnachtlich erklingen. Wegen der Kälte komfortabel mit einer Fußbodenheizung ausgestattet, spielte er zur Freude des Publikums in mehreren Blocks auch seine Interpretationen mit Hits von den „Eagles“ oder „Simon and Garfunkel“. Wenige Meter weiter konnten die Kinder Lamas streicheln, mit dem Karussell fahren, Stockbrot backen, dem Augsburger Zelttheater lauschen, Kerzen ziehen oder Sterne basteln. Viele Erstbesucher des Museums waren besonders begeistert. „Wenn jetzt noch der Weihnachtsmann kommt, ist alles perfekt“, dachte sich Mila Döpelheuer aus Arendsee, die mit Oma Daniela aus Groß Chüden nach Diesdorf kam.

Von Kai Zuber

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