Fachsimpeln, grillen und feiern

Nadine und Miriam zeigten den Jungs, wie man einen Uno zieht.

Kuhfelde. Am Ende konnten sich die Veranstalter um René Boese vor Gratulationen gar nicht mehr retten. Das 10. FiatTreffen in Kuhfelde, welches vom Fiat-Club Altmark organisiert wurde, war erneut ein Erfolg. „Das ist einfach eine super Stimmung hier, eine tolle Lage und nette Leute“, erzählte Marco Pogalla vom Team Alfila. Diese Truppe kommt aus dem Köln/Bonner Raum und nimmt jedes Jahr rund 550 Kilometer auf sich, um mit ihren Fahrzeugen beim Treffen dabei zu sein. Gemeinsam mit Sascha Uhl, Sebastian Worm und Denny Matischak war Pogalla noch am Freitagabend angekommen.

Daniel Stöckinger, der mit seinem 2005 gebauten Fiat Grande Punto für Aufsehen sorgte und rund 22 000 Euro nur an reinen Umbaukosten in sein Schmuckstück steckte, war das erste Mal dabei. Und ebenfalls überzeugt: „Ich komme wieder“, verkündete Stöckinger, der aus Lichtenfels anreiste. Fünf Jahre hat er an seinem blauen Flitzer geschraubt, immer wieder kamen neue Ideen wie Flügeltüren, Carbonfolie und ähnliches.

Von Umbauten konnten am Wochenende sicherlich viele der über 200 Fiat-Freunde erzählen. 140 Autos waren zu bestaunen, echte Klassiker ebenso wie die neuesten Modellreihen von Fiat. Ein Schmuckstück war der Wagen von Mike Wolters aus Lauenau. Sein Schätzchen ist der einzige, in Deutschland zugelassene italienische Wagen mit TopShop.

Das bedeutet: Das Wagendach wurde zehn Zentimeter niedriger gesetzt. „Ich habe jede Schraube an dem Wagen angefasst“, erzählt der gelernte Karosseriebauer. Der Fiat Cinquecento, Baujahr 1995, ist mit Totenschädeln verziert, selbst die Türgriffe sind silberne Totenköpfe, ebenso das Handschuhfach. Und selbst im Mottorraum grinst ein Totenkopf. Die Modifikationen an dem Fahrzeug sind unzählig und alle selbst durchgeführt, betont der Auto-Profi.

Der Wagen von Eugen Frank wurde als Bester Wagen gekürt, zweiter Preisträger ist Fabio Corciulo, dritter Mike Wolters. Nico Ahnert erhielt den Sonderpokal „Best of Show“. Kai Dörrenböcher aus Heiligenwald hatte mit 583 Kilometern die weiteste Anreise.

Von Andreas Köhler

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