Salzwedels Landrat Michael Ziche zum zehnten Mal als Weihnachtsvorleser in Apenburg

Ein Esel in Bethlehem

+
Die Knirpse lauschten der Adventsgeschichte. In der Weihnachtsscheune wurden dann die Tage bis zum Heilig Abend gezählt.

Apenburg. „Ein Esel auf dem Weg ins ferne Bethlehem“ – darum rankte sich die Handlung der in der Apenburger Weihnachtsscheune vorgetragenen Advents-Geschichte.

Sogar ein Jubiläum gab es: Landrat Michael Ziche brillierte nämlich schon zum zehnten Mal als versierter Weihnachtsvorleser in Apenburg in heimeligem Ambiente.

In Bethlehem, so hieß es einst, wurde in einem Stall auf einem Lager aus Stroh ein König geboren. Laut der von Ziche vorgetragenen Geschichte wollte weder der kleine Esel-Protagonist noch die einfachen Leute diese unfassbare Neuigkeit glauben. „Ein König wird in einem Palast geboren und nicht in einem Stall“, so hieß es. Also machte sich der kleine Esel auf den Weg, um das Wunder von Bethlehem mit eigenen Augen zu sehen.

Landrat Michael Ziche (r.) und Gastgeber Knecht Ruprecht Peter Warlich sorgten für vorweihnachtliches Flair. Ziche last hier bereits zum zehnten Mal vor. 

Welch eine wunderbare Koinzidenz: Am Sonnabend durften die Apenburger Kinder auch das nunmehr neunte Türchen des Weihnachtskalenders öffnen. Zum Vorschein kam das Bild eines Esels. „Doch zwischen einem Esel und einem Landrat gibt es keine Parallelen“, stellte der als eine Art Knecht Ruprecht verkleidete Gastgeber Peter Warlich mit seiner Glocke und dem typischen grünen Filz-Schlapphut schmunzelnd klar. Zwar müsse Landrat Ziche im Kreistag und bei der täglichen Arbeit zielstrebig und gradlinig sein, doch eine eselsgleiche Sturheit sei dabei nicht gefragt, hieß es humorvoll, als Warlich und Ziche den Kindern das Amt eines Landrates erklärten.

Wieder an der frischen Luft, genossen die Kinder mit Eltern und Großeltern die Apenburger Weihnachtswelt mit Leckerbuden, Basar und Traktor-Rundfahrt in den Weihnachtsforst: „Es ist jeden Tag voll bei uns“, freut sich Peter Warlich im AZ-Gespräch im Schein der Apenburger Adventspyramide. In der Weihnachtsscheune wurden die Tage bis zum Heiligabend gezählt. Gemeinsam wurde dort im Chor der Klassiker „Ihr Kinderlein kommet“ gesungen.

Von Kai Zuber

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare