Spannende Zeitreise zu historischem Meilenstein

Ersterwähnung erneut besiegelt

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Die Schauspieler: Johann I. und Otto III. mit ihren Damen, der Bischof von Verden, Domprobst Werner von Dore, Agnes von Brandenburg-Salzwedel, Schreiber Thomasius von Grävenitz und Mundschenk Kurt von der Köhe waren die Hauptdarsteller.

Apenburg. Mit einem reibungslos organisierten Fest zur urkundlichen Ersterwähnung Apenburgs an der alten Burg setzten die Apenburger einen historischen Meilenstein. Die spannende Zeitreise am Sonntag versetzte die Gäste 750 Jahre zurück.

Der fünfjährige Hannes Jähnig aus Salzwedel entdeckte das mittelalterliche Plumpsklo.

Die Gegend um den uralten Turm war dafür wie geschaffen. Für viel Furore sorgten die mittelalterlichen Spielszenen. Sie handelten in Apenburg um das Jahr 1264. Im Hintergrund koordinierte Günter Schröder gemeinsam mit vielen Helfern das Treiben vor der alten Burg. Dort war eine richtige mittelalterliche Zeltstadt errichtet worden. Besonders aktiv waren einmal mehr die Freunde der alten Burg. Die Laiendarsteller aus Apenburg, Winterfeld und Umgebung bekamen nach der Aufführung einen Riesenapplaus vom zahlreich erschienenen Publikum.

Bei dem Fest kamen aber auch die Kinder voll auf ihre Kosten: Neben einem Ballonwettbewerb lockte die Spritze der Apenburger Feuerwehr, das mittelalterliche Bogenschießen unter fachlicher Anleitung des Burgvogtes Peter von Kalben sowie die spannende Burgturm-Besteigungen.

Dabei gab es für die Knirpse so manche Überraschung: Der fünfjährige Hannes Jähnig aus Salzwedel entdeckte an einem Erker der dicken Mauer im Mittelgeschoss das mittelalterliche Plumpsklo: „Das ist ja ein Ding. Da saßen bestimmt die Ritter drauf“, sagte Hannes. Wer es bei der Turmbesteigung bis nach ganz oben geschafft hatte, konnte den tollen Ausblick über Apenburg genießen.

Von Kai Zuber

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