Regionalbereichsleiter Manfred Krüger informiert über Ausbau der Ortsdurchfahrt Apenburg

Erste Maßnahme gegen Nadelöhr

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Die erste Maßnahme am Nadelöhr Apenburg wurde durch die Hartnäckigkeit der Kommune ermöglicht. Nach dem Abriss von Glupes Erben ging es auf der gegen über liegenden Seite weiter. Mit der neuen Ortsdurchfahrt soll der Verkehr mehr entlastet werden.

Apenburg. Der bereits erfolgte Abriss des Apenburger Eckhauses Glupes Erben war der Auftakt, um die enge Ortsdurchfahrt an ihrer schmalsten Stelle breiter zu machen.

In den vergangenen Wochen ging es auf der gegenüber liegenden Straßenseite munter weiter, um das berüchtigte Apenburger Nadelöhr zu entschärfen und auszubauen.

Apenburg-Winterfelds Bürgermeister Harald Josten zeigte sich zuversichtlich, im Gespräch mit der Altmark-Zeitung. „Ja, es geht weiter. Wir sind in engem Kontakt mit der Landesstraßenbaubehörde, um diese Maßnahme als Kommune bestmöglich zu unterstützen“, erzählte der Ortschef. Regionalbereichsleiter Manfred Krüger informierte über mehr Details zum Ausbau der Ortsdurchfahrt: „Zum jetzigen Zeitpunkt laufen immer noch die Bauvorbereitungen. Die Terminplanung ist in Vorbereitung. So wird die Ortsdurchfahrt-Vereinbarung gerade aufgestellt und letzte Abstimmungen mit dem Planungsbüro hinsichtlich der Ausführungsplanungen getroffen“, so der Mann von der Landesstraßenbaubehörde Sachsen-Anhalt.

Der Abriss des zweiten Apenburger Eckgebäudes gegenüber von „Glupes Erben“ ist laut Krüger auch noch nicht ganz fertig gestellt, dabei besserer und wärmerer Witterung noch der Giebel des Nachbargebäudes fertig geputzt, beziehungsweise angestrichen wird. Zu gegebener Zeit werde eine detaillierte Pressemitteilung zur Baumaßnahme herausgegeben, hieß es seitens der Stendaler Behörde abschließend.

Hintergrund: Die Hartnäckigkeit, mit der Bürgermeister Harald Josten und der Gemeinderat Apenburg-Winterfeld dieses infrastrukturelle Problem angegangen sind, zahlt sich aus. Die Kommune wartete lange auf den Verzicht des Schutzstatus seitens der Denkmalbehörde, das im kommunalen Besitz befindliche Apenburger Eckhaus Glupes Erben als Einzeldenkmal auszuweisen. Doch dann gelang schließlich der Abriss. Jüngst konnte auch auf der gegen über liegenden Seite Platz für die neue Ortsdurchfahrt geschaffen werden.

Von Kai Zuber

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