Ausschreibung für August geplant

Erschließung von Diesdorfer Baugebiet soll noch 2021 erfolgen

Baugebiet Bergstraße in Diesdorf
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Viel grüne Wiese und damit viel Platz zum Bauen gibt es auf dem Gebiet an der Bergstraße in Diesdorf. Die Erschließung des Baugebiets soll noch 2021 erfolgen, bis zu 14 Grundstücke für Häuslebauer sind vorgesehen.
  • Christian Reuter
    VonChristian Reuter
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Die Erschließung des Diesdorfer Baugebiets an der Bergstraße rückt näher, sie soll noch in diesem Jahr erfolgen. „Die Erschließungsplanung ist so weit fertig“, informierte Bürgermeister Fritz Kloß während der jüngsten Sitzung des Hauptausschusses am Montag, 12. Juli, im Diesdorfer Rathaus.

„Wir müssen noch bis August mit der Ausschreibung warten. Denn der Bauleitplan liegt derzeit noch zur Prüfung beim Altmarkkreis Salzwedel vor“, erklärte Kloß. Er hoffe, dass der Kreis den Plan bis Mitte August genehmigt. So sei es verabredet worden. Der Altmarkkreis habe insgesamt acht Wochen Zeit für die Prüfung, teilte der Bürgermeister auf AZ-Anfrage mit.

Während seiner nächsten Sitzung Ende August könnte der Gemeinderat dann den notwendigen Beschluss für die Ausschreibung fassen, um mit dem Bau einer Straße und dem Verlegen der notwendigen Versorgungsleitungen beginnen zu können. Zurzeit verhandle er noch mit Dr. Barbara Fritsch (Gebietsreferentin Archäologie Altmark und Börde, Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt), weil der Baugrund vor der Erschließung erst untersucht werden müsse.

Fritz Kloß bezifferte die Erschließungskosten im Hauptausschuss mit etwa 595.000 Euro, räumte allerdings gleichzeitig ein: „Ich glaube aber nicht, dass wir das dafür kriegen.“

Für das neue Baugebiet hatte die Gemeinde bereits im März 700.000 Euro in den Haushalt eingestellt. Das Geld fließt in die Erschließung, den Baugrund und den Bebauungsplan. „90 Prozent der Erschließungskosten legen wir um, zehn Prozent tragen wir selbst“, sagte der Bürgermeister.

Die Gemeinde habe bereits eine Erschließungsvereinbarung mit dem VKWA Salzwedel (Verband Kommunaler Wasserversorgung und Abwasserbehandlung) abgeschlossen. Laut dieser Vereinbarung müssen Anlieger mit Kosten von rund 700 Euro für Trinkwasser und etwa 2.000 Euro für Abwasser rechnen, informierte Fritz Kloß.

Das Baugebiet umfasst eine Gesamtfläche von fast 14.000 Quadratmetern, von denen aber nur 10.000 Quadratmeter bebaut werden dürfen. Bei Grundstücksgrößen zwischen 800 und 1.200 Quadratmetern wäre damit Platz für 14 Grundstücke für Häuslebauer.

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